Zauber-Pedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie zum Thema Zauberkunst. Sie ist öffentlich zugänglich und ein Wiki, bei dem jeder mitmachen kann. Die Zauberei ist eine der ältesten Kunstformen, die seit Jahrhunderten die Menschen erfreut. Zweckfrei, verblüffend und kreativ. In der Zauber-Pedia findet man zahlreiche Information über diese wunderbare Kunst. Sie wird von Liebhabern und Berufszauberkünstlern und -künstlerinnen auf der ganzen Welt ausgeübt.
Seit März 2014 sind insgesamt 24.393 Eintragungen mit 13.539 eigenständigen Beiträgen entstanden. Man findet Artikel zu bekannten Zauberkünstlerinnen und -künstlern, zu Kunststücken, zur Zauber-Geschichte und zu Literatur. Weitere Informationen hier.
HINWEISE ZUR SPRACHE
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Jasper Maskelyne (* 29. September1902 in London, England; † 15. März1973 in Nairobia, Kenia) war ein englischer Zauberkünstler.
Jasper Maskelyne entstammt einer traditionellen Zauberfamilie. Sein Vater war Nevil Maskelyne und sein Großvater John Nevil Maskelyne. Sein Stammbaum lässt sich zurückverfolgen bis zum königlichen Hof-Astronomen Nevil Maskelyne. Besonders bekannt wurde Jasper Maskelyne durch seine Auftritte für den britischen Geheimdienst während des zweiten Weltkrieges. Hier soll er mit vielen Zauberkunststücken und speziellen Tarnmanövern Gegner getäuscht haben. Allerdings sind diese Berichte so gut wie nicht belegt.
Lt. Maskelynes Autobiographie, Magic: Top Secret, und der Biographie von David Fisher The War Magician verlief Maskelynes Karriere während des Krieges wie folgt ab:
Als der zweite Weltkrieg ausbrach, schloss sich Jasper Maskelyne den „Royal Engineers“ in der Annahme an, er könne mit seinem Wissen und Können rundum das Thema „Tarnung“ nützlich sein. Er überzeugte die skeptischen Offiziere mit der Idee, er könne mit Hilfe von Spiegeln und einem Schiffsmodell eine deutsche Kriegsschiffes auf der Themse erscheinen lassen. Aber letztendlich schickte man ihn nach Afrika, wo er hauptsächlich die Truppen mit seinen Vorstellungen unterhielt.
Im Januar 1941 gründete der General Archibald Wavell die Einheit A-Force, deren Ziel es war, die gegnerischen Truppen zu verwirren und auf falsche Fährten zu locken. Maskelyne, der dieser Einheit zugeteilt wurde, formierte aus 14 Mitarbeitern, darunter Architekten, Kunstrestaurateure, Tischler, Chemiker, Elektriker, Maler und Bühenbildner eine Gruppe mit der Bezeichnung Magic Gang. Ihre Aufgaben bestanden unter anderem darin, Panzer als harmlose Lastwagen zu kaschieren und umgekehrt, sowie Pseudo-Armeen und angebliche Kriegsschiffe aufzubauen, um die deutschen Angreifer in die Irre zu führen.
Eine der Hauptleistungen der Magic Gang war im Jahre 1941 die Umleitung der deutschen Flugzeuge von ihrem eigentlich Angriffsziel Alexandria in eine nahe gelegene Bucht, wo Attrappen eines Hafens inklusive Leuchtturm, Gebäuden und Luftabwehr errichtet wurden. Gleichzeitig wurde der Suezkanal mit einer aufwendigen Konstruktion aus Scheinwerfern und Spiegeln versehen, um die angreifenden Flugzeuge zu verwirren.
Wittus Witt Der Zauber-Salon Hamburg ist geöffnet. Nächste Vorstellung: 9. Oktober 2026, um 20:00 Uhr, Einlass jeweils 30 Minuten davor – Hansaplatz 8! Nur mit Voranmeldung.
Kongresse, Treffen, Veranstaltungen
2026
Ausstellung Zauberkunst in der Literatur, 26. April – 31. Oktober 2026
Ausstellung AUFTRITT – Zauberkunst im Varieté, 14. November 2026 – 31. März 2027
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