Zauber-Pedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie zum Thema Zauberkunst. Sie ist öffentlich zugänglich und ein Wiki, bei dem jeder mitmachen kann. Die Zauberei ist eine der ältesten Kunstformen, die seit Jahrhunderten die Menschen erfreut. Zweckfrei, verblüffend und kreativ. In der Zauber-Pedia findet man zahlreiche Information über diese wunderbare Kunst. Sie wird von Liebhabern und Berufszauberkünstlern und -künstlerinnen auf der ganzen Welt ausgeübt.
Seit März 2014 sind insgesamt 24.344 Eintragungen mit 13.535 eigenständigen Beiträgen entstanden. Man findet Artikel zu bekannten Zauberkünstlerinnen und -künstlern, zu Kunststücken, zur Zauber-Geschichte und zu Literatur. Weitere Informationen hier.
HINWEISE ZUR SPRACHE
In der Zauber-Pedia wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit nicht durchgehend gegendert. Personenbezeichnungen werden daher teilweise in der grammatikalisch männlichen oder weiblichen Form verwendet. Sämtliche Angaben gelten selbstverständlich gleichermaßen für alle Geschlechter. So schließt etwa die Bezeichnung „Historiker“ stets auch „Historikerinnen“ und alle weiteren Geschlechtsidentitäten mit ein.
Carl-Gerd Heubes (* 18. Oktober1936 in Solingen/NRW; † 8. Oktober1998 in Hamburg) war ein deutscher Zauberkünstler und Zauberhändler.
Heubes war das älteste von vier Kindern. 1959 heiratete Heubes Gertrud Reuter. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor: Ulrike Maria, Karl-Thomas und Heike. Die Ehe wurde in Hamburg am 3. Mai 1973 geschieden.
Bis zum Wechsel nach Hamburg wohnte die Familie Heubes in dem kleinen Ort Adenau und später in Wuppertal. In Adenau eröffnete Heubes im Mai/Juni 1962 einen Zauberhandel, den er bis 1967 (zu dieser Zeit in Wuppertal auf der Wirkerstraße 13) führte.
Im August 1968 übernahm er die Firma Janos Bartl und zog nach Hamburg. Hier ließ er sich von seiner Frau Gertrud 1973 scheiden.
Das Bartl-Geschäft eröffnete er zunächst für kurze Zeit nur ein paar Häuser entfernt von dem alten „Hexenhaus“ auf der Warburgstraße 20.
1971 zog Carl-Gerd Heubes mit seinem Geschäft in den der Binnenalster gegenüberliegenden Stadteil St. Georg, auf die Lange Reihe 102. Aber auch hier blieb er nur kurz. Offensichtlich war ihm die Innenstadtlage zu teuer.
1972 eröffnete Carl-Gerd Heubes, der sich auch gern „Carlini“ nannte, sein Ladengeschäft in der Wandsbeker Chaussee 41 im Stadteil Eilbek. Hier blieb er bis zum Jahre 1988.
Während der ersten zehn Jahre war Heubes Partner der Hamburger Zauberkünstler Hellmut Gunst.
In den 1970er Jahren gewann das Zaubergeschäft an eigenem Profil. Heubes gründete die Marke „Modern Magic“ und bediente sich dazu eines Logos, das er offensichtlich vom dänischen Zaubertricklieferanten und -Hersteller „Tops“ übernommen hatte. Tricktechnisch kreierte Heubes zwar keine Neuheiten, aber er verstand es, eine Reihe von Kunststücken in Massen zu produzieren, um sie an seine Händlerkollegen zu verkaufen. Einer seiner „Renner“ war der erscheinende und verschwindende Spazierstock aus Metall. Hinzu kamen oftmals Einkäufe von großen Restposten zu günstigen Preisen. So konnte er von dem Buchverlag Olms alle Restexemplare von Nachdrucken bekannter Zauberbücher erwerben. Auch damit belieferte er seine Händlerkollegen. Die Firma „Zauber Bartl“ entwickelte sich immer mehr zu einem Großhändler. Das Straßengeschäft jedoch gab er nie ganz auf.
Verwandte Heubes 1971 noch Werbelemente aus der Bartl-Zeit in Form verkleinerter Abbildungen alter Titelseiten der Bartl-Kataloge, wichen diese immer mehr neueren Grafiken auf den Umschlagseiten. Die Illustrationen im Inneren der Hefte variierten zwischen alten Bartl- und neu gezeichnten Abbildungen.
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