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Harold Sterling

Aus Zauber-Lexikon
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Harold Sterling, um 1950

Harold Sterling (* 4. April 1899 in Greenwich, Ohio, USA, als Harold E. Fackler; 13. Oktober 1977 in New Port Richey, Florida) war ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Autor, Erfinder und Zauberhändler.

Leben

Bereits als Junge interessierte sich Harold Sterling für die Zauberkunst. Mit 17 Jahren trat er schon öffentlich auf, ehe er in den Ersten Weltkrieg ziehen musste. Er spielte auf Volksfesten und zeigte auch eine Kasperle-Puppendarbietung. Später erinnerte er sich, dass er an die 1500 Schulvorstellungen gegeben haben müsste. In fast allen Theatern des Vaudeville gastierte er.

Nach der Schule studierte er zunächst Kunst. Dann wandte er sich für eine Zeit dem Bauchreden zu, als Edgar Bergen und Charlie McCarthy bekannt wurden. Als die Geschäfte schlechter liefen entschloss er sich 1937 ein Zaubergeschäft in Detroit zu eröffnen, die Sterling Magic Company. Dabei ließ er sich von Milton Kort beraten, wie er das Lager bestücken sollte.[1]

Er führte das Geschäft 18 Jahre lang. Dann trat er es 1957 an den Zauberkünstler Gene DeVoe ab.[2] In seiner Zeit zählte sein Geschäft zu den führenden in den USA. Er hat etliche Kunststücke vermarktet und populär gemacht.

Zu seinen Schülern zählte unter anderem auch der US-amerikanische Zauberkünstler Karrell Fox[3]

Seit 1926 gehörte dem Verein International Brotherhood of Magicians an.

Vermarktete Kunststücke

  • Die Reißverschluss-Banane
  • Der verschwindende Schlüssel
  • Out to Lunch

Veröffentlichungen

  • Als Autor: No Bottoms – 50 Tricks with the Bottomless Tumbler, 1. Auflage 1949, danach bei Max Andrews[4] und 1981 bei Supreme Magic Company
  • Als Verleger: First Call to Cards, Stewart James, 24 Seiten, 1954 [5]

Quellen

  • Nachruf in Linking Ring, Vol. 57, Nr. 12, Dezember 1977, Seite 58
  • Genii, 1951, Jahrgang 15, Heft 9, Seite 382

Nachweise

  1. Magic, Vol. 13, September 2003, Seite 27
  2. Linking Ring, Vol. 37, Nr. 9, November 1957, Seite 82
  3. IBM Convention Program, 1966, zum 38. Jahreskogress
  4. Anzeige in Abracadabra, Vol. 8, Nr. 208, Januar 1950 , Seite 416
  5. Besprochen in Linking Ring, Vol. 34, Nr. 7, Seite 87,