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Frank Marlitt

Aus Zauber-Lexikon
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Frank Marlitt, um 1930

Frank Marlitt (* 28. Februar 1889 in Radeburg als Karl Strohbach; † 9. Juli 1945 in Rüdersdorf) war ein deutscher Zauberkünstler.

Leben und Wirken

Mit 14 Jahren kamm Karl Strohbach nach Dresden. Sein Vater war Eisenbahner. Karl sollte in Dresden eine Bäckerlehre antreten, die er zwar auch absolvierte, aber danach nicht diesen Beruf ergriff. Er wurde Assistent bei dem damals bekannten Bruno Schenk, mit dem er fünf Jahre lang reiste. Bis sich Karl Strobach 1911 als Frank Marlitt selbstständig machte. Er trat nun auf Volksfesten und bei Gesellschaften auf.

1914 wurde er in den Ersten Weltkrieg eingezogen, aber auch hier unterhielt er seine Kameraden mit Zauberkunststücken. Nach dem Krieg stellt er mit dem Artisten Walter Jährig (Maba Giray) eine Darbietung zusammen, mit der beide recht erfolgreich auftraten. Sie zeigten eine „Puppen-Nummer“, in der Giray eine anfangs leblose Puppe spielte, die Marlitt lebendig werden ließ. Zum Schluss nahm Marlitt der Puppe den Kopf ab. Sie traten mit dieser Darbietung unter anderem im Flora-Theater Hamburg, im Battenberg Leipzig und im Friedrichsbau Stuttgart auf.

Nach einer gewissen Zeit trennten sich beide Künstler und jeder trat nun mit einer eigenen Darbietung auf. Marlitt stellte eine Prunk-Zauberschau mit erscheinenden Riesenblumenbüschen und der schwebenden Kugel nach Okito zusammen. Zu seinen größten Erfolgen zählen ein Gastapiel im Dresdner Viktoria-Salon und ein Engagement als Zauberkünstler und Conférencier im Zirkus Sarrasani.

Quelle