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Uri Geller

Aus Zauber-Lexikon
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Uri Geller; Foto: Wittus Witt

Uri Geller (* 20. Dezember 1946 in Tel Aviv als György Gellér) ist ein in England lebender israelitischer Zauberkünstler.

Leben

Anfang 1973 trat Uri Geller zunächst als Mentalist auf.[1] Kurz danach gab er vor, übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen. Speziell durch die Fernsehsendung „Drei mal Neun“ mit Wim Thoelke wurde er über Nacht in Deutschland berühmt. Er konnte angeblich Besteckteile verbiegen und kaputte Armbanduhren wieder zum Laufen bringen.

Dass dies an Betrug grenzte, bewies später in Deutschland besonders der Zauberhändler und Trickerfinder Werner Geissler-Werry in seiner Zeitschrift Magische Welt.

Der Magische Zirkel von Deutschland dagegen bezog nicht sofort eindeutig Stellung, sondern bat die Leser des Hausorgans Magie um deren Meinung dazu.[2]

Geller erregte in den Jahren 2004 bis 2007 noch einmal die öffentliche Aufmerksamkeit durch das TV-Format „The Next Uri Geller“, in dem er sich jedoch immer mehr von paranormalen Fähigkeiten distanzierte und sich in erster Linie als Enterainter betrachtete.

Im August 2018 gab Uri Geller bekannt, dass er in Israel ein Museum einrichten wolle, in dem er die von ihm verbogenen Gegenstände (durch seine Geisteskraft) ausstellen werde.

Quellen

  • W. Geissler-Werry in Magische Welt, Heft 1,1974, Seite 31
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 17. August 2018

Nachweise

  1. Magie, Heft 1, 1973, Seite 20
  2. Umfrage in Magie, Heft 3, 1974, Seite 75