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Ray Alan

Aus Zauber-Lexikon
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Ray Alan mit seiner Puppe "Lord Charles"; Archiv: Wittus Witt

Ray Alan (* 18. September 1930; † 24. Mai 2010) war ein englischer Bauchredner.

Leben

Alan gewann bereits mit fünf Jahren einen Talentwettbewerb mit dem Spielen einer Ukulele. In den 1950er tourte er eine zeitlang mit Laurel and Hardy. Durch Laurel erhielt Alan die Idee zu seiner Bauchrednerpuppe Lord Charles, die er zum ersten Mal in einer BBC-Sendung in den 1960er Jahren präsentierte. Er trat auch in einer der Paul Daniels' Magic Shows in den 1980er Jahren auf.

Alan kam aus sehr einfachen Verhältnissen und musste sich schon sehr früh selbst mit Aushilfsjobs durchschlagen. Bereits mit 14 Jahren zaubert er sehr beachtlich und mit 15 gewann er einen Talentwettbewerb. Dies brachte ihm erste Engagements als Zauberkünstler.

Als eines Tages ein Bühnenarbeiter seinen Requisitenkoffer gegen eine Werkzeugkiste vertauscht hatte, musste er spontan umdisponieren und versuchte sich einfach als Bauchredner, der vorgab in der Kiste sei ein kleines Männchen eingeschlossen. Das war der Umschwung von der Zauberei zum Bauch­reden. Roy Alan wurde renommierter Bauchredner.

Er hatte eine Puppe, die, wie er selbst, sehr vornehm tat. Es war Lord Charles, der ständig betrunken war. Unvergessen die Darbietung der beiden, bei der Lord Charles selbst auch noch eine Puppe hat, die allerdings augenscheinlich mit den technischen Aspekten der Bauchrednerei erhebliche Probleme hatte.

Einen weiteren Höhepunkt gestalteten die beiden in einer Paul-Daniels-Show von 1990. Es gab eine Blindfold-Gedankenübertragung, bei der Lord Charles trotz intensivster „versteckter“ Hinweise die Dinge nicht erkannte. Und danach wurde Lord Charles von Paul Daniels in seiner großen Guillotine geköpft.

Weblinks