Über 9 Millionen Aufrufe seit März 2014

Sie vermissen eine spezielle Biografie oder einen Artikel zu einem besonderen Thema? Dann helfen Sie bitte und schicken Sie uns eine Mail.

Professor Aronack

Aus Zauber-Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche
Werbekarte Aronack

Professor Aronack (* 1900 als Aaráo Ackermann; † 1970) war ein brasilianischer Zauberkünstler und Autor.

Leben

Professor Aronack ist vornehmlich durch seine historischen Berichte über Zauberkünstler, die in Brasilien aufgetreten sind, bekannt geworden. Dazu hat er seit 1949 eine beachtenswerte Sammlung von Zauberutensilien zusammengetragen die als Museum der magischen Künste Aronack in Rio De Janeiro laut einer Verordnung aus dem Jahre 1978 von nationalem Interesse befunden wurde: Museu De Arte Mágica Aronack.[1]

Laut Kurt Volkmann gab Aronack in Rio De Janeiro eine monatliche Bildzeitung unter dem Titel Nacao Brasileira heraus, in der er über Dichter, Philosophen, Schriftsteller und andere Persönlichkeiten und auch Zauberkünstler des Landes berichtete.[2]

In der brasilianischen Tageszeitung Correiro de Manha schrieb Aronack ebenfalls häufig über Zauberkünstler.

Nach einer längeren Berufszeit als Zauberer von 1910 bis 1930[3] wurde er Mediziner und praktizierte unter seinem bürgerlichen Namen Dr. Ackermann.[4]

In seiner Darbietung zeigte er (auch unter dem Bühnennamen Prince Stanley[5][6]) eine Chinesen-Nummer, Groß-Illusionen und Mentalzauberkunststücke.[7]

Aronack Zauberzeitschrift

Artikel

  • A psicologia aplicada à mágica, in: Magia, März 1960, Nr. 5, Seite 6

Veröffentlichungen

  • Segredos da Magia, 1934
  • O Mágico das Salas, 1949
  • Periodikum Magus, zweimonatlich, 1965 bis 1970

Quellen

  • Richard Raczynski: Un Tour du Monde de la Magie et des Illusionnistes Recueil de notices biographies du XVIe au XIXe siecle, 2011, Seite 36
  • Magic Circular, 51. Jahrgang, 1956, Seite 141
  • Magie, 44. Jahrgang, Heft 3, März 1964, Seite 88
  • Tops, 18. Jahrgang, Heft 2, Februar 1953, Heft Seite 24

Nachweise

  1. Magische Welt, Heft 3, 28. Jahrgang, 1979, Seite 150
  2. Magie, 34. Jahrgang, Heft 2, Februar 1954, Seite 59
  3. Linking Ring, 36. Jahrgang, Heft 5, Juli 1956, Seite 105
  4. Linking Ring, 32. Jahrgang, Heft 12, Februar 1953, Seite 92
  5. Linking Ring, 8. Jahrgang, Heft 1, März 1928, Seite 54
  6. Magie, 37. Jahrgang, Heft 8, August 1957, Seite 222
  7. The Sphinx, 27. Jahrgang, Heft 1, März 1928, Seite 11