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Mario Angelo

Aus Zauber-Lexikon
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Mario Angelo, 1984

Mario Angelo (* 15. Dezember 1950 in Graz; † 18. August 2015 in Köln) war ein österreichischer Autor und Regisseur mit ausgeprägtem Interesse für Varieté und Zauberkunst.

Leben

Mario Angelos schriftstellerischer Weg begann als 17-Jähriger in seiner Heimatstadt Graz („gymnasialer Pubertätslyriker“). Bei ersten Experimenten mit dem Medium Rundfunk im Landesstudio Steiermark des ORF, entdeckte er als Autor von Programmbeiträgen die Möglichkeiten akustischen Erzählens.

Eine Einladung des WDR führte Angelo 1970 nach Köln, wo er mehrere hundert Sendungen für deutschsprachigen Funk- und Fernsehsender als Hörstücke und Hörspiele, Features und Dokumentationen, Essays und Feuilletons, Fernsehtheaterproduktionen und Kulturprogramme realisiert hat. Er zählte zum Autorenstamm der WDR-Rundfunkformate "Radiothek" und "Kritisches Tagebuch".

Nach Recherche über die Geschichte des Varietés, begann Angelo, sich in eigenen Bühnen- und Manegenarbeiten mit der Idee eines Varietés und Zirkus' auseinanderzusetzen. Der Autor und Regisseur schrieb und inszenierte für Bühne und Fernsehen Shows, in denen er Spielarten darstellender Kunst multimedial zusammenführte („Erscheinen Verschwinden Verwandeln“ (1984), „Welt ohne Schwerkraft“ (1986), „Zauber Zauber“ (1986)). Mit seinem Manegentheaterspektakel „Domino – Ein Circus“ realisierte Mario Angelo 1982 eine zeitgenössische Zirkusinszenierung ohne nostalgische Anleihen.

1984 schrieb er das Drehbuch für die Fernsehsendung Die Kunst der Täuschung, in der die Zauberkünstler Flip Hallema und Wittus Witt von der Geschichte der Zauberkunst erzählten.

Das Team der Sendung "Die Kunst der Täuschung"








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