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Flip Hallema

Aus Zauber-Lexikon
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Flip; Foto: Wittus Witt
Flip auf der Titelseite der MW, 2007
Flip zusammen mit Wittus Witt 1985 in der TV-Sendung Die Kunst der Täuschung

Flip (* 3. Juni 1941 in Rotterdam als Flip Hallema) ist ein niederländischer Zauberkünstler, Erfinder, Autor und Dozent.

Leben

Flip wurde als Sohn des Architekten Guido Hallema und An Faber in Rotterdam geboren. Als er neun Jahre alt war zeigte ihm sein Vater die ersten Zauberkunststücke, die dieser häufig an Flips Geburtstagen und auch für die Schwester zeigte. Weitere Kunststücke lernte Filp von einem älteren Zauberkünstler, der ihm auch Nachhilfe in Mathematik erteilte.

Mit 12 Jahren hat Flip begonnen, seine eigenen Kunststücke zu kreieren.

Als Flip 16 Jahre alt war begann er ein Kunststudium und studierte Grafik-Design. Zwei Jahre später wurde Flip Mitglied in dem Zauberklub "De Magische Liga 52 Schakels", in dem auch Fred Kaps und Aenigma Mitglieder waren.

Nachdem Flip sein Diplom als Produkt-Designer abgelegt hatte, wollte er zunächst in einer Werbeagentur arbeiten, aber er musste zum Militär. Danach fand er eine Anstellung bei einer Essbesteckfirma, machte sich jedoch schon bald danach als freiberuflicher Designer selbstständig. Nebenher nahmen seine Zauberauftritte immer mehr zu.

1970 entwickelte er seine Darbietung mit dem Titel "Duplo-Magic", in der sich alle Gegenstände verdoppelten.

1972 verlor er all seine Haare. Im selben Jahr unternahm er eine Seminartour durch die USA. Ab 1973 wurde Flip Berufszauberkünstler. Einer seiner ersten Verträge führte ihn nach Paris, wo er in dem Eiffelturm-Restaurant zusammen mit Fred Kaps und Richard Ross auftrat.

Anfang der 1980er Jahre ging er nach Spanien und führte mit seiner zweiten Frau bis 1990 das Zaubergeschäft "El Rey de la Magia". Auch führte er in dieser Zeit ein kleines Close-up-Theater, was jedoch nicht lange von Bestand war.

Seit 1990 lebt Flip wieder in Holland. Er hat sich einen Namen mit ausgefallenen und kreativen Darbietungen gemacht. Er verbindet Pantomimik mit Zauberkunststücken, die scheinbar zufällig geschehen. Er ist ein gefragter Dozent für seine Kollegen und hat dazu eine Reihe von Seminarunterlagen herausgegeben.

Vo 2009 bis 2016 war er der Präsident des holländischen Zaubervereins Nederlandse Magische Unie (NMU) gewählt.

Kreationen

  • 1970: Flip-Stick

TV-Sendung

Artikel in Magische Welt

  • Man lebt nur dreimal, Heft 1, 50. Jahrgang, 2001, Seite 27
  • Okito-Dose durch die Hose, Die , Heft 2, 50. Jahrgang, 2001, Seite 86
  • Drei zu Eins, Heft 4, 50. Jahrgang, 2001, Seite 196
  • Würfelwanderung , Heft 5, 50. Jahrgang, 2001, Seite 255
  • Original, Das , Heft 2, 51. Jahrgang, 2002, Seite 426
  • Schrift-Sprung, Heft 4, 51. Jahrgang, 2002, Seite 542
  • Flipknoten, Der, Heft 5, 51. Jahrgang, 2002, Seite 612
  • Chop-Cup unterwegs, Heft 5, 53. Jahrgang, 2004, Seite 260
  • Cigaretcetera, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 97
  • Die Definition des Zauberers , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 80
  • Die Pyramiden von Lemuria, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 101
  • Direct-P-Redict-Ion , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 100
  • Doppelt hält besser , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 79
  • Doras Boudoir , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 92
  • Fl!p, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 74
  • Gozintatnizog, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 96
  • Impromptomat, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 90
  • Klippediklapp , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 94
  • Originalität und Gefühle, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 82
  • Restorotser mal 2 , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 98
  • Suicidea, Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 93
  • Zauberhafte Logos , Heft 2, 56. Jahrgang, 2007, Seite 80
  • Fl!ps E-P-E-C-U-I , Heft 6, 56. Jahrgang, 2007, Seite 340
  • Vier bis Zehn, Heft 4, 58. Jahrgang, 2009, Seite 75

Veröffentlichungen

Literatur

Quellen