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Jochen-Zmeck-Archiv

Aus Zauber-Lexikon
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Hängeordner im Jochen-Zmeck-Archivs
Kongressunterlagen im Jochen-Zmeck-Archivs
Klemmbinder im Jochen-Zmeck-Archiv

Das Jochen-Zmeck-Archiv ist eine Sammlung von Informationen zur Zauberkunst, das von Jochen Zmeck seit etwa den 1970er Jahren angelegt und das im Herbst 2006 von Wittus Witt übernommen wurde.

Geschichte

2006 besuchte Wittus Witt die Eheleute Helma und Jochen Zmeck in deren Haus in Rüdnitz.

In seiner langen aktiven Zauberzeit hat Zmeck stets gesammelt und zusammengetragen. Dem Alphabet nach geordnet sind unzähligen Künstlerinfos, die sich auf insgesamt 150 Hängeordner und 25 Klemmbinder verteilen. Hinzu kommen noch einmal 50 Hängeordner über Zauberkongresse. Gab es ausführlicheres Material, erhielt der Künstler einen Hängeordner, waren es nur wenige Blätter oder auch nur ein Blatt, verschwand er im Klemmbinder zu allen anderen „einseitigen“ Kollegen.

Die Künstlerinfos bestehen aus Zeitungsnotizen und -meldungen, Fotos, Prospekten und Programmheften und – das macht das Ganze dann besonders interessant – aus ausgefüllten Fragebögen, die Zmeck an viele seiner Kollegen schickte, um deren Biografien zu erfassen.

Zu den Besonderheiten des Archivs zählen Original-Fotos aus dem Hellmuth Teumer-Archiv und die für Berichterstattungen in den Magie-Jahrgängen der 1930er und 40er Jahren veröffentlich wurden.

Auch findet man in dem Zmeck-Archiv viele Bewertungen von Kollegen, die sich um einen Profi-Schein in der damaligen DDR bewarben. Zmeck gehörte zum Gremium, das über A-, B-, oder C-Qualität entschied.

Aber auch regelrechte Fachkritiken über gestandene Kollegen befinden sich in diesem Archiv.

Seit Dezember 2019 werden Seiten aus dem Archiv in dem Periodikum ABC der Taschenspieler-Kunst dem Alphabet nach veröffentlicht.

Quellen

  • ABC der Taschenspieler-Kunst, Band 1, Dezember 2019, Seite 125