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Carl Brema

Aus Zauber-Pedia
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Carl Brema (* 2. Februar 1864 in Hamburg als Karl Friedrich Brehmer; † 26. Februar 1942) war ein aus Deutschland stammender Zauberkünstler, -hersteller und Erfinder von Zaubergeräten in den USA.

Leben

Mit vier Jahren kam Carl Brema in die USA. Als er den Zauberkünstler Robert Nickel sah, begann Brema mit der Zauberkunst. Bereits 1886 gab er seine erste professionelle Vorstellung in Philadelphia. Er trat in Klubs und im Vaudeville auf.

Ab etwa 1913 widmete er sich vornehmlich der Herstellung von Zaubergeräten, wobei er vielfach Geräte aus Messing in Präzisionsarbeit herstellte. Er eröffnete 1892 sein Geschäft unter der Bezeichnung „Brema’s Magic Shop“.

Besonders bekannt wurde das Kunststück Nickel to Dime, ein Münzenkunststück, das sein Freund Walter Gibson erfunden hatte.

1932 setzte sich Carl Brema zur Ruhe und übertrug das Geschäft auf seinen Sohn Bill.

Literatur

  • Richard Buffum: The Brema Brasses, 1981, Biografie mit einer Aufstellung der Brema-Requisiten.

Quellen

  • Lexikon der Zauberkünstler, Stephan Oettermann, Sibylle Spiegel, Edition Volker Huber, 2004 Seite 52
  • Nachruf, The Sphinx, Vol. XLI, No. 1, März 1942, Squawks, Frazee, Seite 17
  • The Conjurors' Magazine, Vol. 2, No. 3, May 1946, Nickesl to Dimes, Brema-Made, Seiten 10 und 30
  • Genii Vol. 44, No. 7, Juli 1980, The Kanter Establishment, Seite 461