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Zaubern und Verzaubern: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Autor beschreibt die Zauberkunst aus heutiger (2008) Sicht, wobei er seine persönlichen Erfahrungen aus über 30 Jahren Berufszauberkünstler einfließen lässt. Er beschreibt das Wesen der Zauberkunst und zeigt zum ersten Mal in diesem Jahrhundert auf, wie und wo im 21. Jahrhundert gezaubert wird, dabei erfahren besonders zwei Genre eine besondere Würdigung wie noch nie zuvor: die ''Theater-Zauberkunst'' und die ''Zauberkunst in Frauenhänden''.  
Der Autor beschreibt die Zauberkunst aus heutiger (2008) Sicht, wobei er seine persönlichen Erfahrungen aus über 30 Jahren Berufszauberkünstler einfließen lässt. Er beschreibt das Wesen der Zauberkunst und zeigt zum ersten Mal in diesem Jahrhundert auf, wie und wo im 21. Jahrhundert gezaubert wird, dabei erfahren besonders zwei Genre eine besondere Würdigung wie noch nie zuvor: die ''Theater-Zauberkunst'' und die ''Zauberkunst in Frauenhänden''.  


In den bisherigen Zauberbüchern, die fast gleichzeitig in Deutschland erschienen sind und davor, sind beide genannten Genre nicht vertreten. Dies gilt für das [[Handbuch der Magie]] von [[Jochen Zmeck]], das bislang als Basis-Buch für Zauberkunst galt und ebenso für das gleichzeitig 2008 erschienene Buch von [[Martin Michalski]] „[[Das große Buch vom Zaubern]]“, in beiden Büchern wird nicht eine einzige zaubernde Frau erwähnt wird.  
In den bisherigen Zauberbüchern, die fast gleichzeitig in Deutschland erschienen sind und davor, sind beide genannten Genre nicht vertreten. Dies gilt für das [[Handbuch der Magie (1.Auflg.)|Handbuch der Magie]] von [[Jochen Zmeck]], das bislang als Basis-Buch für Zauberkunst galt und ebenso für das gleichzeitig 2008 erschienene Buch von [[Martin Michalski]] „[[Das große Buch vom Zaubern]]“, in beiden Büchern wird nicht eine einzige zaubernde Frau erwähnt wird.  


Das Thema „Zaubernde Frauen“ wurde zwar im Jahr 1981 von [[Karl F. Grohmann|Karl Grohmann]] in einer dünnen Broschüre thematisiert ([[Frauen in der Zauberkunst - Women in the Art of Magic]]), die eigenständigen Zauberkünstlerinnen wurden darin nur am Rande erwähnt. Im Vordergrund standen die Assistentinnen.
Das Thema „Zaubernde Frauen“ wurde zwar im Jahr 1981 von [[Karl F. Grohmann|Karl Grohmann]] in einer dünnen Broschüre thematisiert ([[Frauen in der Zauberkunst - Women in the Art of Magic]]), die eigenständigen Zauberkünstlerinnen wurden darin nur am Rande erwähnt. Im Vordergrund standen die Assistentinnen.


Eine weitere Neuheit in dem Buch ist das Analysieren von Zauberdarbietungen<ref>Im Kapitel ''Vorhang auf'', Seite 11</ref><ref>Im Kapitel ''Die Persönlichkeit des Zauberkünstlers'', Seite 39</ref> und die Bedeutung der Zaubergeheimnisse, die hinterfragt werden.<ref>Im Kapitel ''Das Trickgehemnis ist nicht die Hauptsache'', Seite 54</ref> Witt vertritt die Meinung, dass Geheimnisse durchaus bekannt gemacht werden dürfen, ja sogar sollen. Bislang galten die Trickgeheimnisse in jedem Zauberbuch als das höchste Gut der Zauberei. Diese These, die ebenfalls zum ersten Mal in einem öffentlichen Zauberbuch behandelt wird, wird zusätzlich durch das wiedergegebene Gespräch zwischen Autor und [[Roberto Ciulli]] (Intendant des Theaters [[Theater an der Ruhr]]) verdeutlicht.<ref>Im Kapitel ''Den Ball zurückgeben'', Seite 47</ref>  
Eine weitere Neuheit in dem Buch ist das Analysieren von Zauberdarbietungen<ref>Im Kapitel ''Vorhang auf'', Seite 11</ref><ref>Im Kapitel ''Die Persönlichkeit des Zauberkünstlers'', Seite 39</ref> und die Bedeutung der Zaubergeheimnisse, die hinterfragt werden.<ref>Im Kapitel ''Das Trickgehemnis ist nicht die Hauptsache'', Seite 54</ref> Witt vertritt die Meinung, dass Geheimnisse durchaus bekannt gemacht werden dürfen, ja sogar sollen. Bislang galten die Trickgeheimnisse in jedem Zauberbuch als das höchste Gut der Zauberei. Diese These, die ebenfalls zum ersten Mal in einem öffentlichen Zauberbuch behandelt wird, wird zusätzlich durch das wiedergegebene Gespräch zwischen Autor und Roberto Ciulli (Intendant des Theaters Theater an der Ruhr) verdeutlicht.<ref>Im Kapitel ''Den Ball zurückgeben'', Seite 47</ref>  


Die Zauberhistorie wird durch einen Beitrag von [[Peter Rawert]] in dem Kapitel ''Kluge Köpfe'' gewürdigt.  
Die Zauberhistorie wird durch einen Beitrag von [[Peter Rawert]] in dem Kapitel ''Kluge Köpfe'' gewürdigt.  
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