Melani Leichtmann (* 10. Mai 1887 in Wien; † 20. April 1962 in Köln) war eine deutsche Zauberkünstlerin und Inhaberin eines Zaubergeschäftes in Köln und die drittälteste Tochter des Zauberkünstlers Josef Leichtmann.

Melanie Leichtmann, um 1953

Leben

Melanie Leichtmann heiratete jung den 30 Jahre älteren Eduard Steinböck, einen gebürtigen Wiener Kapellmeister. Das Ehepaar Steinböck zog 1909 nach Köln und errichtete dort einen renommierten Zauberladen auf der Hohe Straße. Melanie Steinböck überlebte Krieg und Holocaust und baute im zerstörten Köln ihren Zauberkönig wieder auf.

Melanie Leichtmann wurde auch „die Blaue Melanie“, das Hellseh-Wunderkind, genannt.

Sehr früh soll sie telepathische, hellseherische Fähigkeiten entwickelt haben.

„Es heißt, sie sei schon immer anders gewesen als ihre Schwestern. Aber ‚PSI-Eigenschaften‘ – paranormale Fähigkeiten mit hypnotischen Fähigkeiten – habe sie nicht gehabt. Die hat man ihr angedichtet“.

Die Geschwister

Quellen