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Gali Gali

Aus Zauber-Pedia
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Gali Gali, Autogrammkarte

Gali Gali, auch Luxor Gali Gali, (* 23. Oktober 1902 in Port Said, Ägypten als Mahgoub Mohammed Hanafi ; † 1. Oktober 1984 in Las Vegas, USA) war ein aus Ägypten stammender Zaubekünstler, der 1944 US-amerikanischer Staatsbürger wurde.

Leben

Gali Gali wurde besonders mit dem Becherspiel bekannt, bei dem er mit lebenden Küken zauberte. Er trug eine Karte der Royal S.P.C.A. of England bei sich, die bescheinigte, dass bei der Handhabung der Küken keine Grausamkeit, sondern nur Fingerfertigkeit angewandt wird.

Während er in New York City auftrat, schickte die örtliche S.P.C.A. jede Woche einen Beamten, der die Küken abholte und sie auf eine Farm brachte.[1]

Er trat mehrmals in der Ed Sullivan-TV-Show in den späten 1940er Jahren auf.

Als die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eintraten, tourte er durch die Armeelager und wurde von Lucky Strike Cigarettes in einer Vor-USO-Camp-Tour gesponsert.[2]

Gali- Gali zog in den 1950er Jahren mit seiner Familie nach Las Vegas, Nevada, weil er dort besonders häufig auftreten konnte. Er hatte eine Tochter namens Fatima, geboren um 1950, und einen Sohn namens Manir, geboren um 1948.

Die Übersetzung seines Künstlernamens lautet „Quickly Quickly“ auf Türkisch und dieser Titel soll von Mitgliedern seiner Familie seit acht Generationen verwendet worden sein.[3]

Laut Bart Whaley wurde der Name Gali Gali seit 1922 verwendet.[4]

Quellen

  • El Sayed Abbas The Galy Gali Man, in: Magicana, 43. Jahrgang, Heft Nr. 253 August/September 1995, Seite 22 ff.
  • Magic Manuscript, 7. Jahrgang, Heft 2, September/Oktober 1985, Seite 24
  • Gali Gali, in: The Linking Ring, 24. Jahrgang, Heft 3, Mai 1944, Seite 13
  • The Sphinx, Titelgeschichte, 41. Jahrgang, Heft 12, Februar 1943, Seite 252
  • Levent: Roy Benson by Starlight, 2006, Seite 285 ff.

Nachweise

  1. Magier des Monats, M-U-M, Februar, 1963
  2. Magic A Pictorial History History of Conjurers in the Theater von David Price, 1985, Seite 534
  3. MItteilung in „The New Yorker“
  4. Whaley's Encyclopedic Dictionary of Magic, Bart Whaley, Jeff Busby, 1989, Seite 303