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Will Desmond

Aus Zauber-Lexikon
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Will Desmond

Will Dez Desmond (* 26. Februar 1919 in Portland, Oregon als Marion Wilbur Cosby; † 12. September 1989) war ein US-amerikanischer hauptberuflicher Zauberkünstler, der unter verschiedenen Bühnennamen auftrat.

Leben

Als Will Desmond ein kleiner Junge war, attestierte ihm sein Arzt nahezu 100%ge Blindheit auf beiden Augen. Mit acht Jahren entdeckte Desmond in der lokalen Bibliothek ein Zauberbuch, dass er mit Begeisterung studierte. Bereits während seiner Zeit in der High School begann er öffentlich aufzutreten. Nach seinem Abschluss machte er schließlich sein Hobby zum Beruf und schloss sich einer Künstleragentur in San Franzisko an, die vorwiegend Engagements in Klubs vermittelte.

Er zog nach Hollywood, wo er schon bald eine bekannte Größe in der dortigen Zauberszene wurde.

Zu seinen Verdiensten zählt, dass er das Zauberkunststück mit der Zombie populär machte. Desmond kreierte eigene Routinen mit der schwebenden Kugel während er in dem Zaubergeschäft Hollywood’s Magic Shop arbeitete, das von Bert Wheeler geführt wurde. Erst später wurde damit auch Neil Foster bekannt.

Nach dem zweiten Weltkrieg ging Desmond zurück an die Nordwesküste und trat wieder in Klubs entlang der Küste auf. Ehe er sich 1960 in Portland niederlieiß verbrachte er noch mehrere Jahre in Chicago. In Portland nahm er aktiv am Vereinsleben des Ortsringes Nummer 59 der Society of American Magicians teil. Kurz vor seinem Tod trat Desmond noch einmal im Alter von 70 Jahren auf.

Ihm zu Ehren wurde ein Desmond Memorial Preis ins Leben gerufen.[1]

Im Laufe seiner Karriere trat er unter den Namen The Cosmopolitan Conjurer, The Daffy Diplomat, The Elegent Scoundrel und Klinker The Clown auf. Seine Freunde nannten ihn nur kurz Dez.[2]

Quellen

  • Nachruf in: M-U-M, März 1990, Seite 33
  • Nachruf in: Genii, 53. Jahrgang, Heft 1, Juli 1989, Seite 905

Nachweise

  1. M-U-M, 84. Jahrgang, Heft 6, Dezember 1994, Seite 23
  2. M-U-M, 79. Jahrgang, März 1990, Seite 33