Über 8 Millionen Aufrufe seit März 2014

Sie vermissen eine spezielle Biografie oder einen Artikel zu einem besonderen Thema? Dann helfen Sie bitte und schicken Sie uns eine Mail.

Paul Stahlboom

Aus Zauber-Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vorlage für ein Plakat, das nie gedruckt wurde; Unikat in der Sammlung W. Witt
Scheldon mit dem Würfelkasten
Paul Scheldon
Paul Scheldon King of Magic

Paul Stahlboom (* 7. Januar 1880; † 27. Februar 1942 in Berlin) war ein deutscher Zauberkünstler und Autor, der unter dem Bühnennamen Paul Scheldon auftrat, auch manchmal Sheldon geschrieben.

Leben und Wirken

Scheldon war ein Berufszauberkünstler, der besonders in den 1920er und 30er Jahren mit großem Erfolg im In- und Ausland aufgetreten ist. Dabei kam ihm seine Mehrsprachigkeit besonders zu gute. Scheldon gilt als Erfinder der sogenannten „Aufsitzer-Kunststücke“. Er gilt als Erfinder des Kunstsückes "Die Badenixe". Auch den Würfelkasten hat er zu einem speziellen Kunststück werden lassen. Anfangs schrieb er seinen Namen ohne „C“ Sheldon.

Die Schreibweise seines Geburtsnamens war lange Zeit nicht eindeutig.

1942 trat er in den MZVD ein, dort wird er als Paul Stallboom gelistet. Später tauchen die Schreibweisen „Stahlbohm“, „Stahlboom“ und „Stahlbom“ auf. Nach Auskunft des Stadtarchivs Rostock ist die Schreibweise jedoch so, wie oben angegeben: Stahlboom.

Scheldon heiratete am 11.4.1939 in Berlin. Scheldon war Autor vieler Fachartikel in Zauberzeitschriften wie Der Zauberspiegel, The Sphinx und "Das Programm".

Siehe auch die Hellmuth Teumer Künstler-Liste hier.

Artikel

  • Magical Notes from Germany in: The Sphinx, 31. Jahrgang, Heft 3, Mai 1932, Seite 108

Quellen

Archiv des MZVD