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Eugen Bosco

Aus Zauber-Lexikon
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Eugen Bosco in der Zauberwelt, Heft 7, 1896

Eugen Bosco (* 1823; † 1891 in Ungarn [1]) war ein deutscher Zauberkünstler

Wirken

Er war der uneheliche Sohn von Bartolomeo Bosco, der seinem Vater nacheiferte und in mancherlei Hinsicht über besserer Fähigkeiten verfügte. Er starb verarmt und vergessen im Jahre 1891 in Ungarn [2], nachdem er vergeblich mehrerer Tourneen unternommen hatte. Zum Beispiel auch am 19. Februar 1864 im Naum Theater in Constantinopel [3], welches ursprünglich von seinem Vater Bartolomeo Bosco gemäss dem Dekret vom 21. Mai 1840 [4] gegründet wurde. Auch kam er wohl am 11. Juni 1874 ein zweites Mal nach Constantinople [5]

Schon im Jahre 1857 schoss er sich mit einer Pistole versehentlich in seine recht Hand daher etwas gehandicapt.

Sein Vater soll ihm Geld geboten haben dafür, dass er nicht den Namen "Bosco" benutze.[6] Er war der Vater von Italo Bosco, der ihm teilweise assistierte.[7].

Er gab sein oftmals gut und reichlich verdientes Geld rasch aus.

Quelle

  • Die Zauberwelt, Heft 7, 2. Jahrgang, 1896, S. 97 ff.

Nachweise

  1. Willmann, Carl: Zauberwelt
  2. Willmann, Carl: Zauberwelt
  3. Journal de Constantınople 19. Februar 1864
  4. And. Metin: Magic in Istanbul, 1977, S. 33
  5. And. Metin: Magic in Istanbul, 1977, S. 36
  6. Houdini, Harry: The Unmasking of Robert-Houdin, 1977, Kindle Edition, Position 2621-2629
  7. Aracı, Emre. : Naum Tiyatrosul, 1. Auflage Juni 2010, S. 55