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Ernst Schram

Aus Zauber-Lexikon
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Ernst Schram in der Figur des Onkel Peppi
Ernst Schram, privat, um 1960

Ernst Schram (* 10. März 1909; † 23. April 2000) war promovierter Zahnarzt und Amateurzauberkünstler und Erfinder von Zauberkunststücken.

Leben

Bereits seit früher Jugend interessierte sich Ernst Schram für die Zauberkunst. Aber erst recht spät fand er zu Gleichgesinnten im Verein Magischer Zirkel von Deutschland, dem er 1954 beitrat.

Mit der Figur "Onkel Peppi" kreierte er 1960 eine humorvolle Darbietung, die er häufig auf Kongressen präsentierte. Zum ersten Mal trat er damit auf dem Schweizer Kongress 1960 in Basel auf und gewann einen 2. Platz. 1967 gewann er damit auf dem FISM-Weltkongress einen 2 Platz. Danach trat er auch häufig in der Hornung-Show auf. Zusätzlich unternahm er Gastspiele in England, Italien, Schweiz, Österreich und Holland.

Zusätzlich zauberte er auch gern am Tisch. Er hat einige Kunststücke erfunden, die zum Teil von Werner Geissler-Werry vermarktet wurden.

1968 wurde Ernst Schram in den Vorstand des MZvD gewählt. Zu seiner besonderen Leistung während dieser Zeit gehört das Einführen der Briefwahl. In den Jahren 1972 und1975 gehörte Ernst Schramm zum Ensembel der Hornung-Show.

Artikel

  • Wo Geld ist – fliegt Geld zu! in: Magie, Heft 4, 49. Jahrgang, April 1969, Seite 100
  • Gold und Silber in: Magie, Heft 4, 49. Jahrgang, April 1969, Seite 101
  • 7 Münzen verschwinden lautlos, in: Magie, Heft 4, 49. Jahrgang, April 1969, Seite 101
  • Ein Münz-Gag, in: Magie, Heft 4, 49. Jahrgang, April 1969, Seite 102

Auszeichnungen

  • 2. Platz humorvolle Zauberkunst, Basel, 1960
  • 2. Platz humorvolle Zauberkunst, FISM, 1967
  • 3. Platz im Bereich Close-up Zauberei, Baden-Baden, 1967

Erfindungen

Quellen

  • Onkel Pepi – 60 Jahre, in: Magie, Heft 4, 49. Jahrgang, April 1969, Titelgeschichte, Seite 99