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Chemische Zauberkunststücke

Aus Zauber-Lexikon
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Chemische Zauberkunststücke

Viele Effekte in der Zauberkunst können durch Chemie gesteigert werden. Allerdings sind primär chemische Kunststücke heute eher wenig sinnvoll. In alten Zauberbüchern findet man oft eine wilde Mischung von alchemistisch-chemischen Experimenten mit dem, was wir heute unter Zauberkunst verstehen. Sogar der moderne Chemieunterricht hat erkannt, dass man mit chemischen Experimenten, die wie Zauberei wirken, Schüler durchaus begeistern kann. Dementsprechend gibt es schon reichlich Literatur. Hier seien nur einige Bücher in deutscher Sprache angeführt, die auch chemisch seriös sind. Freilich findet man auch hier immer wieder alte Bekannte, da immer gute Experimente übernommen werden.

Allen Nichtchemikern sei aber geraten, mit größtem Respekt an solche Experimente heranzugehen, oder sich zumindest eingehend von einem Chemiker beraten zu lassen. Feuergefahr, Giftigkeit oder Bildung gefährlicher Gase müssen immer beachtet werden bevor man sich an so etwas heranwagt. Moderne Bücher geben heute meistens die entsprechenden Warnhinweise.

Literatur

  • Chemagie, Geue, Bernhard - Wien, Frank, Verlag: Atrioc -Verlag, 2001
  • Wagner/Kratz: „Chemie in faszinierenden Experimenten“ (Aulis Verlag Deubner)
  • Roesky: „Glanzlichter chemischer Experimentierkunst“ (VCH)
  • Roesky/Möckel: „Chemische Kabinettstücke“ (VCH)
  • Bukatsch et al.: „So interessant ist Chemie“ (Aulis)
  • Kreißl/Krätz: „Feuer und Flamme, Schall und Rauch“ (VCH)Chemische Zauberkunststücke