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So war es nicht verwunderlich, daß er, aus dem 2. Weltkrieg heimgekehrt, sich dem Show-Business zuwandte. | So war es nicht verwunderlich, daß er, aus dem 2. Weltkrieg heimgekehrt, sich dem Show-Business zuwandte. | ||
Nach der Hochzeit mit Irina Eschi, einer Akrobatin, die er auf einer Tournee kennenlernte, baute er mit ihr zusammen seine Zauber- und Illusionsshow auf, mit der er über dreißig Jahre | Nach der Hochzeit mit Irina Eschi, einer Akrobatin, die er auf einer Tournee kennenlernte, baute er mit ihr zusammen seine Zauber- und Illusionsshow auf, mit der er über dreißig Jahre zusammen auftrat. | ||
Doch sehr bald schon interessierte er sich intensiv für die beruflichen und sozialen Interessen der Künstler. So gründete er zusammen mit anderen, nach der politischen Teilung Berlins, die Freie Internationale Artisten-Loge im Westteil Berlins. Er betrieb und unterstützte den Beitritt der damaligen Internationalen Artisten-Loge zur Gewerkschaft Kunst und damit den Eintritt in den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Seine berufliche Tätigkeit hinderte ihn zunächst daran, noch intensiver für die Organisation tätig zu sein, bis er 1961 von den Delegierten des Verbandstages in Nürnberg in den Hauptausschuß gewählt wurde. 1964 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Vorstandsmitglieds, Josef Rolando, als 2. Vorsitzender in den Vorstand gewählt und hat seitdem an der Spitze der Organisation für die Interessen der Mitglieder gearbeitet. Auf dem Verbandstag im November des Jahres 1976 wurde Boris Bossi als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden langjährigen Vorsitzenden, Ferdinand Recklin, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seitdem übte er diese Funktion in hauptamtlicher Tätigkeit aus. | Doch sehr bald schon interessierte er sich intensiv für die beruflichen und sozialen Interessen der Künstler. So gründete er zusammen mit anderen, nach der politischen Teilung Berlins, die Freie Internationale Artisten-Loge im Westteil Berlins. Er betrieb und unterstützte den Beitritt der damaligen Internationalen Artisten-Loge zur Gewerkschaft Kunst und damit den Eintritt in den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Seine berufliche Tätigkeit hinderte ihn zunächst daran, noch intensiver für die Organisation tätig zu sein, bis er 1961 von den Delegierten des Verbandstages in Nürnberg in den Hauptausschuß gewählt wurde. 1964 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Vorstandsmitglieds, Josef Rolando, als 2. Vorsitzender in den Vorstand gewählt und hat seitdem an der Spitze der Organisation für die Interessen der Mitglieder gearbeitet. Auf dem Verbandstag im November des Jahres 1976 wurde Boris Bossi als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden langjährigen Vorsitzenden, Ferdinand Recklin, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seitdem übte er diese Funktion in hauptamtlicher Tätigkeit aus. | ||
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