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Das Kriegsende mit allen Begleitumständen verschlug Rombar in ein kleines Dorf an der österreichischen Grenze. Seine ganze materielle Habe waren ein ramponierter Anzug und ein Kartenspiel. Im Sommer 1945 begann er sich bei den amerikanischen Besatzungstruppen als Kartenkünstler zu produzieren. Während dieser Zeit faßte er den Entschluß, eine große lllusionsshow herauszubringen. Einige ungarische Freunde wurden als Assistenten angeworben. Der Dorftischler baute nach seinen Plänen große Bühnenillusionen. Holz stand genug zur Verfügung, Blech wurde mühevoll aus Konservendosen geschnitten und diverse Gefäße aus Papiermasche gefertigt. | Das Kriegsende mit allen Begleitumständen verschlug Rombar in ein kleines Dorf an der österreichischen Grenze. Seine ganze materielle Habe waren ein ramponierter Anzug und ein Kartenspiel. Im Sommer 1945 begann er sich bei den amerikanischen Besatzungstruppen als Kartenkünstler zu produzieren. Während dieser Zeit faßte er den Entschluß, eine große lllusionsshow herauszubringen. Einige ungarische Freunde wurden als Assistenten angeworben. Der Dorftischler baute nach seinen Plänen große Bühnenillusionen. Holz stand genug zur Verfügung, Blech wurde mühevoll aus Konservendosen geschnitten und diverse Gefäße aus Papiermasche gefertigt. | ||
Ab Herbst 1945 begann die Show durch die amerikanische Besatzungszone zu tingeln; in dieser Zeit entstand auch der Bühnenname Rombar. Der Name wurde übernommen von einer Figur aus einer von Rombar | Ab Herbst 1945 begann die Show durch die amerikanische Besatzungszone zu tingeln; in dieser Zeit entstand auch der Bühnenname Rombar. Der Name wurde übernommen von einer Figur aus einer von Rombar verfassten Filmstory. Auf der Höhe des Erfolges erlitt Rombar einen schweren Autounfall. Nach monatelangem Klinikaufenthalt und seiner Genesung existierte die Show nicht mehr. Auf einen Neuaufbau verzichtete er, und er erarbeitete mit seiner Partnerin eine „Varieténummer“. Bis zum Jahre 1960 war er mit einer Zigarettenproduktion, einer Kartenmanipulation, ausgeführt mit großen Handschuhen und einer temporeichen „Fluchtkiste“ eine begehrte Darbietung in allen europäischen Varietés. In dieser Zeit wurden die Auftrittsmöglichkeiten immer geringer und Rombar begann, eine neue Karriere beim Fernsehen in Hamburg. Hier war er als Produktionsleiter von Serien tätig, wie „Die aktuelle Schaubude“ und „Das Fernsehgericht tagt“ . | ||
Sein bekanntestes Projekt ist die Verfilmung der Zaubergeschichte, die unter dem Titel [[Die erklärbaren Wunder]] in zwei Teilen 1981 ausgestrahtl wurde. | Sein bekanntestes Projekt ist die Verfilmung der Zaubergeschichte, die unter dem Titel [[Die erklärbaren Wunder]] in zwei Teilen 1981 ausgestrahtl wurde. | ||
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