Über 22 Millionen Aufrufe seit März 2014!

Sie vermissen eine spezielle Biografie oder einen Artikel zu einem besonderen Thema? Dann helfen Sie bitte und schicken Sie uns eine E-Mail.

Hindufaden

Aus Zauber-Pedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Markus Zink mit seiner Art der Vorführung des „Hindufadens“, bei der das Auseinanderziehen des letzten Fadenstückes durch einen aufsteigenden Ballon geschieht

Hindufaden bezeichnet ein Zauberkunststück aus dem Bereich der Close-up Zauberei.

Beschreibung

Der Vorführende reißt einen längeren Faden in mehrere kleine Stücke, die zu einer kleinen Kugel zusammegedreht werden. Diese Kugel setzt er auf die Mitte das letzten abgerissenen Stücks des Fadens. Nach einigen Sekunden zieht der Vorführende an den beiden Enden des Stück Fadens, wobei sich die „Kugel“ nach und nach zu einem unversehrten Faden auflöst. Der Faden ist wieder komplett hergestellt.

Geschichte

Das Zerreißen eines Fadens und seines Wiederherstellens geht auf eine Beschreibung in dem Buch Sleight of Hand von Edwin Sachs, aus dem Jahre 1877 zurück. Im Englischen wird das Kunststück mit „Gipsy Thread“ bezeichnet und taucht ab 1948 auf. Al Baker publizierte eine Version unter dieser Bezeichnung 1951.

Literatur

  • Harald Kurz: Hindufaden mit Scheinerklärung, in: Magie, 72. Jahrgang, Heft 1, Januar 1992, Seite 8
  • Lewis Ganson: Easy Gipsy Thread, in: The Gen, 12. Jahrgang, Heft Nr. 11, 1957, Seite 276
  • Norman Rhodes: Easier Gipsy Thread, in: The Gen, 15. Jahrgang, Heft Nr. 8, Dezember 1959, Seite 207
  • Al Baker: Al Baker’a Pet Secrets, 1951, Seite 31

Variationen

  • Alexander Mabros: Neo Thread, 2004
  • Markus Zink: Der Ballonverkäufer, in: Zauber-Salz, Nr. 13, 3. Jahrgang, 2011, Seite 224