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Steve Bryant

Aus Zauber-Pedia
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Steve Bryant, um 2008

Steve Bryant (* 1945 in Cairo, Illinois, USA) ist ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Autor und Publizist. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Veröffentlichungen zur Kartenzauberkunst, seine Online-Publikationen sowie seine journalistische Tätigkeit im Bereich der Zauberkunst.

Leben

Steve Bryant wuchs in Cairo im Süden des US-Bundesstaates Illinois auf, einer Region, die als „Little Egypt“ bekannt ist. Bereits 1952 kam er erstmals mit der Zauberkunst in Berührung, als er einen Mysto-Zauberkasten erhielt. Kurz darauf begann er, erste Vorführungen für Mitschüler zu geben und sich intensiv mit Zauberliteratur zu beschäftigen, darunter Werke von Joseph Leeming, Henry Hay und Joseph Dunninger.

In seiner Jugend entwickelte Bryant eigene Programme und veranstaltete erste kleine Zaubervorführungen. Die Atmosphäre seiner Heimatstadt Cairo, die er später vielfach literarisch verarbeitete, prägte seine Sicht auf Geheimnisse, Schaustellertraditionen, Geistergeschichten und die Zauberkunst nachhaltig.

1968 verließ Bryant Cairo und zog nach Bloomington im Bundesstaat Indiana, wo er eine berufliche Laufbahn als Physiker in zivilem Dienst für die US Navy einschlug. Gleichzeitig blieb er der Zauberkunst eng verbunden. Er trat nur gelegentlich öffentlich auf und verstand sich vor allem als Autor, Beobachter und Chronist der Zauberszene.

Bryant lebt in Bloomington, Indiana, zusammen mit seiner Frau Beth. Das Paar hat zwei Kinder. Sein Sohn Nathan arbeitet als Informatiker in Florida, seine Tochter Sarah als Geologin in Illinois.

Steve Bryant ist 81 Jahre alt.

Wirken

Steve Bryant veröffentlichte mehrere Bücher zur Zauberkunst, insbesondere zur Kartenzauberei und zu Präsentationen mit geheimnisvoller oder geisterhafter Thematik. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen Bryant on Cards (1977), Little Egypt Card Tricks (1991) und The Little Egypt Book of Numbers (2004). Zudem arbeitete er an The Little Egypt Book of Ghosts, das sich mit geisterhaften Präsentationen in der Zauberkunst beschäftigt. 1995 gründete Bryant das Online-Magazin The Little Egypt Gazette, eine monatlich erscheinende digitale Publikation von etwa 40 Seiten Umfang, die über zwei Jahre erschien. Später führte er seine publizistische Arbeit auf seiner Internetseite Little Egypt Magic fort. Dort veröffentlichte er Essays, Rezensionen und Beiträge zur Geschichte und Gegenwart der Zauberkunst.

Als Autor schrieb Bryant unter anderem Beiträge für Fachzeitschriften wie Genii und Magic sowie für Kataloge von Joe Stevens. In seinen Artikeln porträtierte er zahlreiche bekannte Zauberkünstler, darunter Mac King, Brett Daniels, Melinda, Martin Lewis, Jason Latimer, Ian Rowland und The Amazing Kreskin. Außerdem veröffentlichte er Berichte über Veranstaltungsorte und Ereignisse der Zauberszene.

Neben seiner publizistischen Tätigkeit beschäftigte sich Bryant intensiv mit Präsentationsformen der Zauberkunst. Besonders bekannt wurde seine Vorliebe für Halloween-Shows, Séancen und geisterhafte Themen, die er über Jahrzehnte in privaten und öffentlichen Aufführungen präsentierte.

Veröffentlichungen

  • Bryant on Cards, 1977
  • Little Egypt Card Tricks, 1991
  • The Little Egypt Book of Numbers, 2004
  • The Little Egypt Book of Ghosts

Quellen

  • Biografie in: M-U-M, 98. Jahrgang, Heft 10, Oktober 2008, Seite 42

Weblinks