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Zauberklingl

Aus Zauber-Lexikon
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Titelseite des Klingl-Kataloges von 1961, Design: Anton Stursa
Das Ladengeschäft Zauberklingl in Wien bis etwa 2010

Zauberklingl ist die Bezeichnung eines traditionsreichen Geschäftes für Zauberartikel in Wien.

Geschichte

Im Jahre 1876 gründete Michel Klingl das Geschäft auf der Praterstraße in Wien. Anfangs unter der Bezeichnung „1. Wiener Zauber-Apparate-Fabrik R. Klingl. Ab 1913 lautete die Firmenbezeichnung Zauber-Klingl.[1] Er betrieb den Laden zunächst bis in die 1890er Jahre, dann kam sein Sohn Siegmund dazu, der das Geschäft bis 1951 weiterführte. Nach dessen Tod führte seine Witwe den Laden bis 1958. In diesem Jahr verkaufte sie ihn an Herbert Michel, der ihn bis zu seinem Tode weiterführte. Danach übernahm ihn dessen Witwe, die das Geschäft 2011 an Eduard Witte veräußerte. Witte schloss das Ladenlokal und führt derzeit (2015) nur noch einen Versandandel mit Zauberrequisiten unter der Firmierung Ed.Witte Zauberklingl.

Besonderheiten

1876 wurde von Carl Husa auch der Zauberkönig Wien gegründet, den jedoch Michel Klingl noch im selben Jahr aufkaufte. Ab Ende der 1950er Jahre wurden in dem Geschäft auch zunehmend Scherz- und Karnevalsartikel angeboten.

1961 fertigte der Wiener Grafiker und Zauberkünstler Anton Stursa die Titelseite des Verkaufskataloges an.

Literatur

  • Genii, Vol. 61, Nr. 2, Dezember 1997, Seite 37

Quellen

Nachweise

  1. Schuster, Peter, Horster, Willmann & Co, Edition F. D. F. 08/2007, Seite 113