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Zauber-Briefmarke

Aus Zauber-Lexikon
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Erstausgabe der Briefmarke für Robert-Houdin auf speziellem Briefumschlag, 1971

Zauber-Briefmarke bezeichnet offizielle Briefmarken, die entweder das Konterfei eines Zauberkünstlers zeigen oder ein verwandtes Motiv aus dem Bereich der Zauberkunst.

Geschichte

Sehr wahrscheinlich wurde zum ersten Mal 1971 einem Zauberkünstler eine Briefmarke gewidmet: Jean Eugène Robert-Houdin. Die Marke erschien am 16. Oktober 1971 in Frankreich anlässlich des 100. Todestages von Robert-Houdin.

1961 erschien jedoch bereits eine Briefmarke, die im Grunde genommen ebenfalls einem Zauberkünstler gewidmet worden war: Georges Méliès.

Personalisierte Briefmarken

Seit Anfang des 21. Jahrhundert ist es in mehrere Ländern möglich, Briefmarken individuell zu gestalten. So ließ Magic Christian 2006 eine Briefmarke zu Ehren von Johann Nepomuk Hofzinser erstellen. 2019 veröffentlichte Wittus Witt eine Gedenkbriefmarke mit den Porträts von Rosa und János Bartl.[1]

Briefmarken mit Abbildungen von Zauberkünstlern

Zauberverwandte Motive auf Briefmarken

Literatur

  • Jan Isenbart: Zaubern, aber zackig in: ABC der Taschenspieler-Kunst, Band 1, 2019, Seite 9 ff.
  • Dany Trick, Magic Stamps from my Collection, Lecture Notes, 2003, 110 Seiten
  • Schmidt, Alfred: Zackige Miniaturen, in: Magische Welt, 51. Jahrgang, Heft 2, 2002, S. 441
  • Martyn, Topper: Postage Stamps & Magic, in Magic Cauldron, No. 44, June 1972, Seite 188
  • Glass, Desmond: More Magic Postage Stamps, in: The Magic Cauldron, Heft 61, October 1976, Seite 256

Nachweise

  1. Jan Isenbart: Zaubern, aber zackig! in: ABC der Taschenspieler-Kunst, Seite 34