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Willi Cellar

Aus Zauber-Lexikon
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Willi Cellar

Willi Cellar (* 22. September 1885 in Gundelfingen/Donau als Willi Keller; † im 19. Jahrhundert) war ein deutscher Zauberkünstler.

Leben

Mit neun Jahren sah er in Gundelfingen im Gasthof Zum Stern einen gastierenden Zauberkünstler, der ihn sehr beeindruckte. Weihnachten bekam er einen wertvollen Zauberkasten geschenkt. Es folgten Zaubereien im Kreise seiner Schulkameraden und später zum Broterwerb.

Ursprünglich sollte Willi Keller Pfarrer werden.

Als Willi 12 Jahre alt waren, zogen die Eltern mit ihm nach Main. Hier absolvierte er eine Ausbildung zum Imgenieur. 1900 starb sein Vater und ein Jahr später machte er sich auf, nach Amerika zu reisen, um dort seine Karriere als Zauberkünstler zu beginnen. Er hatte Verwandte in New York, von denen er sich Hilfe erhoffte. Da ihm jedoch das Geld schon bald ausging, kam Willi Keller nur bis Hamburg. Hier begann er dann hauptberuflich als Zauberkünstler aufzutreten.

1903, mit 18 Jahren, stellte er eine Zauberdarbietung im japanischen Stil zusammen und trat nun als Koyhosmi auf. Ab 1911 änderte er seinen Bühnennamen in Willi Cellar.

1913 wurde er Mitglied im Verein Magischer Zirkel von Deutschland. Willi Cellar gehört zu den Gründungsvätern des OZ-Hannover.

Quellen

  • Lebenslauf in Magie, Heff 2, 2. Jahrgang, August 1919, Titelseite