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Tom Burgoon

Aus Zauber-Lexikon
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Tom Burgoon
Tom Burgoon auf der Titelseite der M-U-M, 2012

Tom Burgoon (* 13. November 1958 in Pittsburgh, Kansas) ist ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Komiker und Hypnotiseur.

Wirken

Seine Laufbahn als Comedy-Zauberkünstler begründete er mit Auftritten zunächst in seinem Heimatstaat Kansas.[1]

Tom Burgoon wuchs in Osawatomi, Kansas, auf. Mit seiner Familie sah er sich besonders gern die Zauberkünstler an, die in der Ed Sullivan Show auftraten. Darunter waren: Fantasio, Jay Marshall und andere. Comedy-Zauberkünstler haben ihn zu Beginn nicht interessiert. Er wollte Manipulator werden. Sein Vater, ein Bankier, kannte einige Kartenkunststücke, die er dem Sohn zunächst beibrachte. Bis er eines Tage in dem Boy’s Life Zeitschirft Anzeigen von Zaubergeschäften entdeckte. Während der Zeit auf der Hochschule beschenkten ihn seine beiden Großmütter mit Zauberkunststücken, die sie aus den Katalogen bestellten, die Tom angesammelt hatte.

Neben seiner Schulzeit trat er bereits häufig auf verschiedenen Veranstaltungen auf. Per Zufall lernte er den Zauberkünstler Bill Watson kennen, der ihm weitere Ratschläge und Hilfe anbot. Nach seinem erfolgten Schulabschluss, sucht er nach einem für ihn geeigneten Studium, aber ihm gefiel keine Studienrichtungen und so entschloss er sich, im Schulbereich zu bleiben und hier weiter als Zauberkünstler aufzutreten. Später nahm er auch Jobs in Zaubergeschäften an und verkaufte geschickte Zauberkunststücke. Bis er in den späten 1970er Jahren die Comedy-Clubs für sich entdeckte. Sonntags boten viele Comedy-Clubs angehenden Künstlern kostenlose Auftritte an, um ihre Routinen zu üben. Hier versuchte Tom Burgoon zum ersten Mal einen Comedyauftritt, der bereits gut ankam und man bot ihm an, fünf Tage in der Woche aufzutreten. Hier lernte er auch seine spätere Ehefrau Irene kennen.

Auf einem Comedy-Wettbewerb in Kansas gewannt er den ersten Preis, der mit 100 US-Dollar ausgeschrieben war und gleichzeitig ein Engagement in einem kleineren Hotel in Las Vegas beinhaltete. Aber der Agent, der das Gastspiel in Las Vegas vermitteln sollte, hatte damit keinen Erfolg und bot stattdesen Tom an, auf einem Kreuzfahrtschiff aufzutreten. Aus einem anfangs kleinen Vertrag wurde im Laufe der Zeit ein immer größerer.

Quellen

  • Heart of the Ring, IBM Ring 129, Dezember 2007
  • Titelstory, Genii, Februar 2004, Vol. 67, N2. 2, Interview mit Richard Kaufman, Seite 54
  • M-U-M, Vol. 101, Nr. 11, April 2012, Titelstory, Seite 36
  • Linking Ring, 69. Jahrgang, Heft 6, Juni 1989, Seite 132

Weblinks

Nachweise

  1. Linking Ring, 71. Jahrgang, Heft 6, Juni 1981, Seite 135