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Stadthagen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Zauber-Lexikon
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Version vom 26. März 2020, 17:10 Uhr

Albert Stadthagen (* im 19. Jahrhundert; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Physiker, Chemiker, Zauberkünstler, Autor und Aufklärer in Sachen Spiritismus. Bereits 1899 veröffentlichte der Ficker’s Verlag das Buch „Die Mysterien des Hellsehens!“, in dem ausführliche Anleitung zum Erlernen der Gedankenübertragungskunst des sogenannten hellsehens(clairvoyance) an der Hand eines Meisterschaftssystems für Dilettanten und Berufskünstler beschrieben wurden.

Seit 1929 sind Stadthagens Vorträge bekannt, die in der Zauberszene immer auf Kritik stießen, da er darin auch klassische Zauberkunststücke öffentlich erklärte.[1]

Im März 1936 hiet er einen Vortrag in der Industrie-Schule von Chemnitz. Hier behauptete er, er habe sich gerade 13 Monate in Indien aufgehalten.[2]

1941 reiste Stadthagen mit einem Vortrag zum Thema Scheinwunder des Okkultismus. Darin erklärte er unter anderem auch die Geistertafel, was in der damaligen Zauberszene auf heftige Kritik stieß.[3]

Am 2 Dezember 1957 hielt Dr. Stadthagen in Arnsberg im Rahmen des Volksbildungsprogramms einen Vortrag über die „Wunder der inischen Fakire.“ Im zweiten Teil des Vortrage demonstrierte Stadthagen einige Fakirkunststücke, die er anschließend erklärte.[4]

Siehe auch die Hellmuth Teumer Künstler-Liste

Veröffentlichungen

  • Die Mysterien des Hellsehens!“, Ficker’s Verlag, 1899, 74 Seiten
  • Das Gedankenlesen, um 1900, 58 Seiten
  • Die Rätsel des Spiritismus, Leipzig, o. D.

Nachweise

  1. Magie, 12. Jahrgang, Dezember 1929, Seite 141
  2. Magie, 1936, Heft 7, 19. Jahrgang, Seite 128
  3. Magie, 24. Jahrgang, 1941, Seite 82
  4. Magische Welt, Heft 6, 6. Jahrgang, 1957, Seite 184