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Rolf Rosenberger

Die Rosinis im Steintor Varieté

Rolf Rosenberger, auch Die Rosinis genannt, ( * 29. Mai 1921; † 16. Februar 2013) war ein deutscher Zauberkünstler und Autor.

Inhaltsverzeichnis

Wirken

Zusammen mit seiner Ehefrau Ursula (*11. August 1921;† 2002) und später auch mit dem Sohn, Tilo, präsentierten die Rosinis ihre Modern Magic Show, mit der sie in vielen Varietés im In- uns Ausland gastierten.

Der Sohn Tilo Rosenberger tritt ebenfalls zusammen mit seiner Ehefrau Marion als Zauberkünstler auf.

Programm

Besprechung

(Aufgezeichnet von Jochen Zmeck, 16. Juni 1966 in der Ring-Bar Erfurt)

 
Die Rosinis mit Sohn Tilo im Steintor Varieté

Tisch, große Kiste auf Rädern, Zeitungsständer-ähnliche Ablage.

Vater und Sohn treten auf, Silberbrokatanzüge. Zeigen zwei schwarze Tücher mit Buchstaben, daraus bildet sich Schrift: Die Rosinis.

Kiste ist Mignonillusion, nur mit einer Kiste, äußere Deckung gibt das große Tuch. Erscheint Frau Rosini. Währenddessen führt Sohn Seiltrick in Miniatur vor (Seil verwandelt sich in Tuch).

Rosini überreicht seiner Frau Federblumenstrauss, ihr gefällt die Farbe der Blüten nicht, er verwandelt die Farbe. Er führt Rasierklingentrick vor, wobei er die Klingen scheinbar zerkaut. Die letzten Klingen werden auf ihre Schärfe geprüft. Ein Zipfel des Tuches, mit dem er sich den Mund abgewischt hat, wird abgeschnitten, Tuch wieder repariert.

Aus einem Sektkühler sprudeln Seifenblasen. Rosini greift nach den Blasen und verwandelt sie in Geldscheine. Sohn kommt mit Degen, sticht zwischen die Blasen und auf dem Degen sind Geldscheine.

Tuchpistole, Vater schießt, Mutter hält einen leeren Zellophanbeutel. Tuch verschwindet, erscheint nicht im Beutel, Sohn kommt, Tuch hängt ihm vor den Augen.

Tuch kommt in Tüte, diese fällt zu Boden, springt wieder hoch (Ringzieher), Tuch ist weg.

Papier wird verbrannt, dazu brennende Kerze aus der Wasche, verwandelt sich in viele Geldscheine. Sohn tritt auf in Parodie "Heilsarmee" mit Sammelbüchse.

Er und Sie ergreifen je einen Becher, daraus Bändersprudel, zuletzt Blitz. Sohn erschrickt sich dabei, hat schwarzes Gesicht. Abschluss Sackillusion; Sohn kommt in zurück, verschnürt. Sie steht daneben. Er hält Tuch an Reifen darüber, sie hebt es höher und höher, Tuch fällt, Sohn steht draußen, dafür ist Mutter im Sack.

Eine sehr temperamentvolle Arbeit, Publikum ist unterhalten, es passiert etwas auf der Bühne. Haben den Mut, Illusionen im Kabarett zu bringen.

Artikel

  • Ein Mann läuft durch das Seil, Zauberkunst, Heft 5/6, 3. Jahrgang, 1957, Seite 85
  • Meine Fantasta, Zauberkunst, Heft 2, 1975, Seite 23
  • Der kleine Kartendegen, Zauberkunst, Heft 2, 1975, Seite 27
  • Noch ein Mikrotrick, Zauberkunst, Heft 2, 1975, Seite 28
  • Die schwebende illustrierte Zeitung, Zauberkunst, Heft 3, 1979, Seite 32
  • Stegreifzauberei, Zauberkunst, Heft 4, 1979, Seite 26

Quellen

  • Sächsisches Tageblatt, 1. Dezember 1967
  • Rolf Rosenberger zum 65. Geburtstag, Zauberkunst, Heft 2, 1986, Seite 56