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Nussschalenspiel

Aus Zauber-Lexikon
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Hütchenspiel mit Streichholschachteln
Hütchenspieler
Hütchenspiel mit einem Miniaturauto

Das Nussschalenspiel ist grundsätzlich eine Version des Becherspieles.

Geschichte

Das Becherspiel geht zurück auf eine erste Beschreibung bei Seneca ( (3 v.Chr. bis 65 n. Chr.). Detailiert wird es 1584 bei Reginald Scot in the Discoverie of Witchcraft beschrieben. Zum Nussschalenspiel – auch Hütchenspiel genannt – wird es im Ende des 19. Jahrhunderts.[1] Die Becher wurden durch Nussschalen oder ähnliche kleine Gegenstände (Sreichholzladen, Kronkorken etc.) ersetzt.

Hergang

Im Gegensatz zum Becherspiel wird beim Nussschalenspiel nur eine Kugel verwendet, deren Lage der Zuschauer erraten muss. Der Vorführer bedeckt die kleine Kugel mit einer der Schalen. Anschließend werden die Schalen verschoben bzw. vertauscht. Der Zauberkünstler zeigt dieses Kunststück zur Unterhaltung. Von Falschspielern wird es zum Betrug benutzt. Beide Vorführer wenden dazu dieselben Techniken an. Der Falschspieler präsentiert es als eine Art Glücksspiel, das er jedoch mit Hilfe der Tricktechnik manipuliert.

Weblinks

Quellen

  • Vogel, Edgar: Nussschalenspiel ohne Fingerfertigkeit, in: Magische Welt, 30. Jahrgang, Heft 3 (Mai/Juni 1981), Seite 138 f.
  • Joseph, Eddie: Das Nussschalenspiel, Serie in: Magische Welt,
  • 54. Jahrgang, Heft 1, Seite 29;
    • Heft 2, 2005), Seite 90
    • Heft 3 , (Mai/Juni 2005), Seite 154
    • Heft 4, (Juli/August 2005), Seite 220
    • Heft 5, (September/Oktober 2005), Seite 278
    • Heft 6, (November/Dezember 2005), Seite 344
    • Heft 1 (Januar/Februar 2006, 55. Jahrgang), Seite 40
  • Der Auto-Zocker-Trick, in: Zauber-Salz, Heft 4, 2009, Seite 66

Nachweise

  1. Whaley, Bart. Encyclopedic Dictionary of Magic Jeff Busby Magic, Inc., 1989