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Mr. Cox

Aus Zauber-Lexikon
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Mr. Cox (* 9. Juli 1932 in Stettin – heute Szczecin, Polen – als Jürgen Wolfgramm; † 13. November 2012) war ein deutscher Zauberkünstler.

Leben

Von Haus aus war er Kriminalbeamter. Seit 1958 war er professioneller Zauberkünstler. Seine zauberische Laufbahn begann damit, dass er als Fünfzehnjähriger Unterricht bei dem renommierten Zauberkünstler Fredo Marvelli nahm. Um sein schauspielerisches Talent zu erweitern, schloss er ein Schauspielstudium daran an. 1964 erhielt er in Barcelona mit seiner Magic Bar den FISM Grand Prix ex aequo mit Pierre Brahma. 1973 FISM in Paris 2. Preis in Erfindungen. Mr. Cox arbeitete zusammen mit seiner Frau "Annabelle" auch "Magic-Lady" (Annelise Wolfgramm, * 4. April 1938). Die beiden traten vor allem in Vergnügungsparks auf.[1] Gemeinsam mit dem Künstler Reinhard Zardo gab er 1995 das großformatige Buch "Magic in Art" heraus, das sich der Darstellung magischer Themen in der bildenden Kunst widmet.

In den letzten Jahren zog er sich von der Zauberkunst zurück, widmete sich der bildenden Kunst und stellte Ausstellungen zusammen.

Literatur (über Mr. Cox)

  • P. C. R. Juling: Gespräch mit Mr. Cox, in: Magische Welt, Heft 6,1980, S. 268
  • Winkler, Gisela und Dietmar: Mr. Cox, in: Das große Hokuspokus, Henschelverlag Berlin 1981, S. 425 f.
  • W. Geissler-Werry: Wie Harald Schmidt seine TV-Zuschauer täuscht, Magische Welt, Heft 3, 37. Jahrgang, S. 192 ff.

Nachweise

  1. Magische Welt, Heft 2, 1988, S. 176

WEB-Links