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Max Walther

Aus Zauber-Lexikon
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Max Walther

Max Walther (* 20. August 1889 in Unterlüß; † 7. Oktober 1977 ebenda) war ein deutscher Zauberkünstler.

Leben

Von Haus aus war Max Walther Tischler. Seit 1939 gehörte er dem Verein Magischer Zirkel von Deutschland an, für dessen Organ, Magie, er jahrelang die Jahresinhaltsverzeichnisse zusammengestellt hat. Ebenso hat er das Gesamtverzeichnis für das Periodikum Magisches Magazin erstellt und publiziert.

Anfang der 1960er Jahre begann er, Familientreffen rund um die Zauberkunst zu organisieren.

Laut einem Bericht in dem Zauberperiodikum Magische Welt wählte Max Walther den Freitod. Dieser wurde Gegenstand einer heftigen Diskussion in der öffentlichen Presse, die verlauten ließ, dass der zuständige Pfarrer eine kirchliche Beerdinung abgelehnte habe. Grund hierfür soll das Hobby von Max Walther gewesen sein, da er sich mit Magie beschäftigt hatte. Der Bericht in der MW gibt dazu ein Interview mit dem Pfarrer Brockhaus wider, der diese Theorie eindeutig widerlegte. Es war Max Walther selbst, der vor seinem Tod bestimmt hatte, nicht kirchlich beerdigt zu werden. [1]

Quellen

  • Magie, 1969, Jahrgang 49, Heft 8-9, Seite 234
  • Magie, 1965, Jahrgang 45, Heft 2, Seite 37
  • Nachruf in Magie, Heft 10, 57. Jahrgang, Oktober 1977, Seite 317

Nachweise

  1. Der Fall Max Walther, in: Magische Welt, Heft 1, 27. Jahrgang, Januaur/Februar 1978, Seite 3