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Maurice Fogel

Aus Zauber-Lexikon
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Maurice J. Fogel (* 7. Juli 1911 im Londoner East End, † 30. Oktober 1981 in London) war ein englischer Zauberkünstler, Erfinder und Autor.

Leben

Als Fogel 12 Jahre alt war, borgte er in der Londoner Bücherei ein Zauberbuch aus und begann, die Kunststücke darin zu erlernen. Nach der Schule studierte er Psychologie. 1949 brachte er das Buch "Fogelism" heraus, in der Techniken zur Entspannung beschrieben wurden sowie Artikel über das Unter- und Selbstbewusstsein.

1929 begann Fogels hauptberufliche Karriere als Zauberkünstler, anfangs als Assistent von Albert Marchinsky, ab 1935 und 1936 auf eigenen Füßen. Zu dieser Zeit nannte er sich "The Magical Impressionist". Er parodierte bekannte Zauberkünstler wie Cardini und Horace Goldin.

Ab 1939 nannte sich Fogel "The Amazing Fogel" und wurde Mentalist. Sein Hauptkunststück wurde der Kugelfang. Auch dem russischem Roulette, das er später entwickelte, lag das Prinzip des Kugelfanges zu Grunde. Fogel behauptete, dass er diesen speziellen Effekt als Erster zeigte.

1971 heiratete seine Tochter den Zauberkünstler und Autor Christopher Woodward, der auch über Fogel ein Buch herausgebracht hat.

Erfindungen

  • Russisches Roulette, 1970
  • Cheating the Gallows (Galgen-Illusion), 1978

Literatur

  • Woodward, Chris: Maurice Fogel - In Search of the Sensational, Hermetic Press, Seattle, 2007
  • Fogel, Maurice: Meine großen Geheimnisse, Magic Center Harri, 2007, 1. Auflage Dt., 14,5x20,5, 69 Seiten

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