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Matrix

Aus Zauber-Lexikon
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Matrix beschreibt ein Münzenkunststück, das mit vier Münzen und vier Spielkarten vorgeführt wird.

Hergang

Vier Münzen werden in die Ecken eines gedachten Rechteckes gelegt und mit je einer Spielkarte bedeckt. Nach und nach „wandert“ eine der Münzen nacheinander unter den Karten zur nächsten Münze. Zum Schluss liegen alle vier Münzen vereint unter einer Spielkarte.

Geschichte

Ein erster, ähnlicher Effekt wurde 1909 in dem Buch von Hillard/Downs, "The Art of Magic", unter dem Titel Sympathatic Coins von Yank Hoe beschrieben. Es wurde ursprüngliche "Coins-n-Cards" genannt.

1960 entwickelte der US-amerikanische Zauberkünstler Al Schneider eine eigenständige Version, die er in dem Periodikum Genii, November 1970, veröffentlichte.

Als der US-amerikanische Zauberkünstler Armando Lucero dieses Kunststück auf dem FISM-Kongress 2003 in Den Haag vorgeführt hatte, erlebte das Kunststücke eine Renaissance.

Quellen

  • Matrix Coin Trick, Al Schneider in Genii, 1970 November, Vol. 35, No. 3, Seite 123.
  • Al Schneider and the story of Matrix, Genii, Heft 2, Februar 2000, Jahrgang 63.

Literatur

  • Unsichtbarer Fahrstuhl, Wittus Witt, in: Magische Welt, Heft 1, 1973, 22. Jahrgang, Seite 11
  • The Right Stuff – The Magic of Chris Kenner, John F. Mendoza, 1985, 74 Seiten
  • Two Ahead (Is Better Than One), Bob Kohler, in: Impossibilia – The Close-up Magic of John Bannon, 1990, 163 Seiten
  • An Assemblage of Silver, in: The Award-Winning Magic of John Cornelius, Lance Pierce, 2001, 182 Seiten
  • Make it Count, Belinda Sinclair, in: Magische Welt, Heft 5, 54. Jahrgang, 2005, Seite 272

Weblinks