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Marvin Kaye

Aus Zauber-Pedia
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Marvin Kaye, um 2000
Titelseite des Buches

Marvin Kaye (* 10. März 1938 in Philadelphia, PA,; † 13. Mai 2021 in New York) war ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Mentalist und Autor.

Leben

Marvin Kaye war vor allem als produktiver Herausgeber und Anthologe bekannt, außerdem war er ein erfolgreicher Schriftsteller und Dramatiker, der sich nebenher mit der Zauberkunst und hier besonders mit der Mentalzauberkunst beschäftigte.

Er besuchte die Penn State University, die er 1960 mit einem BA und 1962 mit einem Master in englischer Literatur und Theaterwissenschaft abschloss. Von 1963-65 arbeitete er als Journalist und begann 1965 mit der Herausgabe von Büchern. Von 1966 bis 1970 war er leitender Redakteur bei Harcourt Brace Jovanovich, bevor er sich selbstständig machte. Gelegentlich unterrichtete er, unter anderem an der New School for Social Research, der NYU und dem Mercy College. 1975 war er Mitbegründer des "Lesetheaters" The Open Book in New York City, das u. a. sein Stück The Last Christmas of Ebenezer Scrooge aufführte.

Kaye gab zahlreiche Anthologien heraus, vor allem aus den Bereichen SF, Fantasy und Horror, aber auch Mystery/Crime und Bände mit Theaterstücken.

Er gab auch Zeitschriften heraus, darunter H.P. Lovecraft's Magazine of Horror (2004-2009), Sherlock Holmes Mystery Magazine (2008-13) und Weird Tales (2011-14).

Als Romanautor wurde Kaye durch seine Umbrella-Serie bekannt, The Incredible Umbrella (1979) und The Amorous Umbrella (1981), in denen er mit literarischen Werken und Figuren von Flatland bis Sherlock Holmes spielt. Einige seiner Geschichten wurden in The Possession of Immanuel Wolf and Other Improbable Tales (1981) gesammelt.

Für den Bereich Zauberkunst hat er einige viel beachtete Werke verfasst. Allerdings fanden sie nicht immer die Beachtung, die sie verdient hätten.[1]

Veröffentlichungen (Zauberkunst)

  • Handbook of Magic, 1973, 310 Seiten
  • Nachdruck in England als The Complete Magician, 1974, 252 Seiten[2]
  • Nachdruck in den USA als The Creative Magician’s Handbook, 2001, 310 Seiten
  • Handbook of Mental Magic, 1975, 324 Seiten[3]
  • Catalog of Magic, 1977, 279 Seiten[4]

Weblinks

Quellen

  • Phantini's Incredible Mental Secrets, Vol. 1, 1960, Seite 91

Nachweise

  1. M-U-M, 105. Jahrgang, Heft 10, Mai 2018, Seite 32
  2. Besprechung in: Abracadabra, 58. Jahrgang, Nr. 1504, November 1974, Seite 401
  3. Besprechung in: Genii, 40. Jahrgang, Heft 2, Februar 1976, Setie 111,
  4. Kurzbesprechung in: Magic: A Reference Guide, Earle J. Coleman, 1987, Seite 34