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Joseph Banks Rhine

Aus Zauber-Lexikon
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Joseph Banks Rhine

Joseph Banks Rhine (* 29. September 1895 in Waterloo (Pennsylvania); † 20. Februar 1980 in Hillsborough, North Carolina) war ein US-amerikanischer Botaniker und Parapsychologe.

Leben

Nach der Schule studierte Rhine an der University of Chicago Biologie und arbeitete als Biologe an West Virginia University. 1927 ging er an die Duke University in Durham, wo er ab 1929 als Professor lehrte. Zusammen mit dem Psychologen William McDougall gründete er 1935 das weltweit erste parapsychologische Laboratorium, dessen Leiter er wurde. Viele Forschungen zur Außersinnlichen Wahrnehmung (ASW) und Psychokinese betrieb er zusammen mit seiner Frau Louisa Ella Rhine. Er erforschte ASW-Phänomene nicht an sogenannten Medien, sondern verwendete beliebige Versuchspersonen für seine Experimente. Rhine entwickelte standardisierte Verfahren, die sich statistisch auswerten ließen. So erfand er zusammen mit seinem Mitarbeiter Karl Zener die sogenannten Zener-Karten, die potentielle telepathische Fähigkeiten eines Probanden nachweisen sollten. Die von Rhine und Zener konzipierten Karten finden noch heute Gebrauch bei parapsychologischen Untersuchungen und Zauberkünstlern. Man bezeichnet sie als ESP-Symbol-Karten

Werke

  • Die Reichweite des menschlichen Geistes, 1947, deutsch 1950
  • Parapsychologie. Grenzwissenschaft der Psyche, 1957, deutsch 1962, zusammen mit J. G. Pratt
  • Neuland der Seele, Stuttgart 1938

Weblinks