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Joseffy

Aus Zauber-Lexikon
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Joseffy
Joseffy auf der Titelseite Magicol, 1997
Titelseite des Nachdruckes von Chuck Romano, 2001

Joseffy (* 3. März 1872 in Budapest, Ungarn, als Joseph Freud; † 26. Mai 1946 in San Antonio, Texas) war ein Multitalent. Er kreierte Groß-Illusionen, trat auf, ließ Erfindungen patentieren und spielte Geige.

Leben

Joseffy war ein entfernter Verwandter von Sigmund Freud (Tiefenpsychologe). 1899 kam er in die USA. Seine Zauberkarriere begann 1900, als er für den US-amerikanischen Zauberhändler H. J. Burlingame in Chicago anfing, als Mechaniker zu arbeiten.

Um 1903 trat Joseffy als Zauberkünstler in Einrichtungen für Erwachsenenbildung (Lyceum) auf. Hier nannte er sich Joseffy – A Necromancier. Nach ein paar Jahren zog er sich von der Bühne zurück und schlug die Laufbahn eines Elektroingenieurs ein. Eine seiner Kreationen war der Totenkopf des Balsamo (Skull of Balsamo).

Mit seinen Erfindungen ging er oftmals sehr geheimnisvoll um. Man nimmt an, dass er in seiner Veröffentlichung The Marvelous Creations of Joseffy Abbildungen verfälscht und Requisiten abgebildet hat, die für die Kunststücke selbst nicht eforderlich waren. Damit wollte er von den eigentlichen Geheimnissen lediglich ablenken.

Veröffentlichungen

  • The Marvelous Creations of Joseffy, David P. Abbott, 1908

Quellen

  • Mahatma, Vol. 9, No. 8, Februar 1906, In Joseffy’s Laboratory, Seite 92
  • Who's who in the lyceum, Alfred Augustus Wright, 1906
  • The Marvelous Creations of Joseffy, David Phelps Abbott, 1911
  • The Sphinx, Vol. 42, No. 12, Februar 1944, You Should Know Joseffy, Seite 284
  • The Linking Ring, Vol. 25, No. 6, August 1945, Joseffy and his Magic, M. S. Mahendra, Seite 17
  • The Linking Ring, Vol. 26, No. 4, June 1946, Joseffey dies, Seite 64
  • Tops Magazine, Vol. 11, No. 7, July 1946, Joseffey dies, Seite 24
  • Jon Willmann, Handel mit dem Wunderbaren, Edition Volker Huber, 1997, Seite 102
  • Steinmeyer, Jim, Inside into Joseffy, Magicol, Nr. 123, Mai 1997, Seite 2