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Irv Weiner

Aus Zauber-Lexikon
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Irving Weiner (* 4. Oktober 1923 in Boston, Massachusetts, † 14. Dezember 1999) war ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Erfinder, Händler und Autor.

Leben

Irv Weiner wuchs bei Eltern auf, die beide taubstumm waren. Von ihnen lernte er die Gebärdensprache, in der sie sich unterhielten. Auf dem Spielplatz zeigte er den anderen Kinder diese Fingersprache, daraufhin wurde er von ihnen "Mr. Fingers" genannt. Eine Bezeichnung, die er später für seinen Künstlernamen vewandte.

Als er 13 Jahre alt war, verließ er die Schule und nahm verschiedene Jobs an. Nebenher zauberte er auch bereits. Als er kurz danach den Zauberkünstler Harry Blackstone, Sr. sah, entschloss er sich, ebenfalls Berufszauberkünstler zu werden, aber er ging zunächst für fünf Jahre zur Marine. Während dieser Zeit ersonn er bereits eine Fülle von eigenen Zauberkunststücken.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er Zauberunterricht an der Chavez Studio of Magic und wurde nach seinem Abschluss dort ebenfalls für eine Zeit lang Lehrer.

Von 1949 bis 1955 unterhiet er ein eigenes Zauberstudio in Bosten, das jedoch nicht sehr erfolgreich lief und er begann, wieder als Zauberkünstler aufzutreten.

Insgesamt soll Irv Weiner über 200 Zauberkünststücke kreiert haben.

Kreationen (Auswahl)

  • Soft Dice, 1952
  • Flabbergasting, 1952
  • Red Tape Thumb Tie, 1953
  • No Nest Cups & Balls, 1953
  • Soft Dice, 1954
  • The Travelling Salesman, 1954
  • Just Imagination, 1954)
  • Alphabet Soup Card Trick, 1955
  • Beyond Belief, 1955
  • Red Tape, 1955
  • Guillo Card, 1956

Literatur

  • The Original Impromptu “No Nesting” Cups & Balls, o.O. o.J.
  • Dabbling with Daub, 1951

Quellen

  • Biografie in New Jinx, Vol. 1, No. 6, October 1962, Seite 23.
  • Irv Weiner Honored, M-U-M, Oktober 1972
  • An Evening with Irv Weiner, B. Falkner in Linking Ring, Vol. 56, No. 2, Februar 1976.
  • Titel, The Linking Ring, Vol. 63, No. 9, September 1983.