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IPM

Aus Zauber-Lexikon
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Titelseite des Gemeinschaftsprospektes IPM-Spiegel, 1987
Titelseite des Gemeinschaftsprospektes der IPM von ca. 1991

Die IPM war ein Zusammenschluss von mehreren Berufszauberkünstlern in Deutschland, Interessengemeinschaft professioneller Zauberkünstler.

Geschichte

Der nicht eingetragene Verein wurde 1979 gegründet und löste sich Anfang der 1990er Jahre auf. Die Initiative zur Gründung fasste der Zauberkünstler Olof Becher (Marvelli Jr.).

Ausgangspunkt war die öffentliche Erklärung eines Zauberkunststückes, das unter der Bezeichnung Eierbeutel bekannt ist. Es wurde in der Jugendzeitschrift Yps beschrieben und als Gimmick beigelgt.[1]

Olof Becher rief eine Reihe von Berufskollegen an und bat sie, sich an einer gemeinsamen Anzeige in verschiedenen Fachmedien zu beteiligen, um sich gegen das Erklären von Zauberkunststücken auszusprechen. Hierzu wählte Becher die Bezeichnung „Interessengemeinschaft professioneller Magier".[2]

In den folgenden Jahren trafen sich die Mitglieder einmal im Jahr ungezwungen zusammen und tauschten ihre Berufserfahrungen aus. Olof Becher fungierte als sogenannter „1. Sprecher“ der IPM bis zum Jahe 1986.[3]

Sein Nachfolger wurde Wittus Witt, der zum ersten Mal einen gemeinsamen Prospekt für alle Kollegen zusammenstellte und gestaltete. Er wurde unter der Bezeichnung IPM-Spiegel herausgegeben.

1989 sollte auf Inititative von Wittus Witt zum 10-jährigen Bestehen eine große Jubiläumsgala in Wiesbaden stattfinden. Bei der Organisation konnten sich jedoch Becher und Witt zusammen mit einigen weiteren Kollegen nicht auf ein einheitliches Konzept einigen. Die IPM zerfiel in zwei Lager.

Die Gala in Wiesbaden wurde dennoch am 2. und 3. September 1989 durchgführt.

Danach führte der Zauberkünstler Sebastian noch eine Weile die Interessensgemeinschaft weiter, bis sie schließlich „einschlief“.

Die Mitglieder

Zu seinen Mitgliedern gehörten zeitweise:

Nachweise

  1. Yps mit Gimmick, Nr. 166, 1987
  2. Anzeige in Magische Welt, Heft 1, 1979
  3. Magische Welt, Heft 2, 1986, 35. Jahrg. Seite 174