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Hermann Zilcher

Aus Zauber-Lexikon
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Hermann Karl Josef Zilcher (* 18. August 1881 in Frankfurt am Main; † 1. Januar 1948 in Würzburg) war ein deutscher Komponist, Pianist, Dirigent, Musikpädagoge und Amateurzauberkünstler. Er war der Vater der Schauspielerin Eva Zilcher (1920–1994) und des Dirigenten Heinz Reinhart Zilcher (1906–1967).

Leben

Zilcher erhielt frühen Klavierunterricht durch seinen Vater, den Komponisten und Klavierpädagogen Paul Zilcher (1855–1943), der als Komponist didaktischer Klavier- und Kammermusik bekannt war. Der Sohn studierte ab 1897 am Dr. Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main Klavier bei James Kwast, Kontrapunkt und Formenlehre bei Iwan Knorr sowie Komposition bei Bernhard Scholz. Beim Studienabschluss wurde er mit dem Mozartpreis seiner Heimatstadt ausgezeichnet. 1901 ging er nach Berlin, wo er schnell Karriere machte, vor allem als Begleiter für Sänger und Instrumentalisten. Daneben machten ihn Konzertreisen in die USA und in Europa international bekannt. 1905 kehrte er als Klavierlehrer an das Dr. Hoch'sche Konservatorium zurück. 1908 wurde er durch Felix Mottl auf eine Klavierprofessur und 1916 auf eine Kompositionsprofessur an die Akademie der Tonkunst in München berufen. In München arbeitete er intensiv mit dem Leiter der Münchner Kammerspiele, Otto Falckenberg (1873–1947) zusammen, für den er Schauspielmusiken schrieb. 1920 wurde er Direktor des Bayerischen Staatskonservatoriums in Würzburg, gründete 1922 das bald international bekannte Würzburger Mozartfest und leistete am Konservatorium und in der Stadt bedeutende musikalische Aufbauarbeit. Für diese Verdienste wurde Zilcher bereits 1924 von der bayerischen Staatsregierung zum Geheimen Regierungsrat und von der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg zum Ehrendoktor ernannt.

Zilcher im MZvD

1933 wurde Hermann Zilcher Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland und hier im Ortszirkel Würzburg. Er trat gelegentlich auch öffentlich auf.

Quellen

  • Wegmann, Ludwig: Erinnerungen, in: Magie, 46. Jahrgang, August 1966, Heft 8, Seite 199


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