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Hannes Höller: Unterschied zwischen den Versionen

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Sein Vater war ein in Krefeld angesehener Jursit. Hannes Höller begann seine Schulzeit in Krefeld, die durch die Kriegszeit unterbrochen wurde. 1951 legte er sein Abitur in Krefeld ab und begann, gegen den Willen des Vaters, in Köln und später in München Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte zu studieren. Als sein Vater das Studium nicht weiter finanziell unterstützte, musste Hannes Höller die Studien abbrechen. Er ging nach Essen und fand hier eine Anstellung als Regieassistent am Schauspielhaus, die er jedoch ebenfalls abbrach, weil sie ihn finanziell nicht tragen konnte. Er nahm zunächst eine Stellung bei einer Hotelkette an und bereiste für sie Kenia, Ägypten und Algerien. Später wurde er Reiseleiter und führte Touristen durch Spanien und Italien. Krankheitsbedingt wechselte er in den 1970er Jahren in den Innendienst bis er 1983 eine Stelle als Bibliothekar an der Fachhochshule Düsseldorf erhielt. Hier blieb er bis zu seiner Pensionierung.
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Der Vater war ein in Krefeld angesehener Jursit. Hannes Höller begann seine Schulzeit in Krefeld, die durch die Kriegszeit unterbrochen wurde. 1951 legte er sein Abitur in Krefeld ab und begann, gegen den Willen des Vaters, in Köln und später in München Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte zu studieren. Als sein Vater das Studium nicht weiter finanziell unterstützte, musste Hannes Höller die Studien abbrechen. Er ging nach Essen und fand hier eine Anstellung als Regieassistent am Schauspielhaus, die er jedoch ebenfalls abbrach, weil sie ihn finanziell nicht tragen konnte. Er nahm zunächst eine Stellung bei einer Hotelkette an und bereiste für sie Kenia, Ägypten und Algerien. Später wurde er Reiseleiter und führte Touristen durch Spanien und Italien. Krankheitsbedingt wechselte er in den 1970er Jahren in den Innendienst bis er 1983 eine Stelle als Bibliothekar an der Fachhochshule Düsseldorf erhielt. Hier blieb er bis zu seiner Pensionierung.
  
 
=== Zauberkunst ===
 
=== Zauberkunst ===

Aktuelle Version vom 18. November 2019, 11:18 Uhr

Hannes Höller, Foto: W. Witt

Hannes Höller (* 29. Juni 1929 in Krefeld als Hans Höller; † 18. November 2003 in Düsseldorf) war ein deutscher Zauberkünstler, Historiker, Sammler und Autor.

Leben

Beruf

Der Vater war ein in Krefeld angesehener Jursit. Hannes Höller begann seine Schulzeit in Krefeld, die durch die Kriegszeit unterbrochen wurde. 1951 legte er sein Abitur in Krefeld ab und begann, gegen den Willen des Vaters, in Köln und später in München Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte zu studieren. Als sein Vater das Studium nicht weiter finanziell unterstützte, musste Hannes Höller die Studien abbrechen. Er ging nach Essen und fand hier eine Anstellung als Regieassistent am Schauspielhaus, die er jedoch ebenfalls abbrach, weil sie ihn finanziell nicht tragen konnte. Er nahm zunächst eine Stellung bei einer Hotelkette an und bereiste für sie Kenia, Ägypten und Algerien. Später wurde er Reiseleiter und führte Touristen durch Spanien und Italien. Krankheitsbedingt wechselte er in den 1970er Jahren in den Innendienst bis er 1983 eine Stelle als Bibliothekar an der Fachhochshule Düsseldorf erhielt. Hier blieb er bis zu seiner Pensionierung.

Zauberkunst

Durch einen Auftritt des Zauberkünstlers Theodor von Schledorn-Bosco 1940 in Krefeld beginnt Höllers Interesse an der Zauberkunst. Sein erstes Zauberbuch ersteht er 1943: Kartenzauber ohne Fingerfertigkeit von Hanns Friedrich. Ihn lernt Höller später während seiner Studienzeit in München persönlich kennen.

Im Oktober 1949 wird Hannes Höller Mitglied im Verein Magischer Zirkel von Deutschland. Ab den 1960er Jahren beginnt er, sich als Fachschriftsteller zu profilieren und veröffentlicht mehrere Artikel in dem Fachorgan Magie und in dem Zauberperiodikum Magische Welt. 1973 erscheint seine erste eigene Publikation, Die Qual der Wahl. Weitere folgen. Dank seiner guten Sprachkenntnis übersetzt er zusätzlich Zauberbücher aus dem Ausland und veröffentlicht sie.

Während all dieser Zeit legt er sich zusätzlich eine umfangreiche Sammlung von Zauerliteratur zu. Dies führt dazu, dass er in den 1970er Jahren auch einen Versandbuchhandel beginnt.

Da Höller ebenfalls an der Historie der Zauberkunst interessiert war, stellte er bebilderte Vorträge zu unterschiedlichen Themen zusammen, die er auf Kongressen und Historikertreffen präsentierte. In Düsseldorf war er befreundet mit dem Berufszauberkünstler Axel Hellström.

Veröffentlichungen

Artikel in Magische Welt

  • Erklärerunwesen, Heft 3, Jahrgang 21, 1972, Seite 83
  • Erklärung nichts mehr zu erklären, Heft 5, Jahrgang 21, 1972, Seite 159
  • European Jewish Magicians 1933-1945, Heft 3, Jahrgang 48, 1999, Seite 251
  • Fingerhut Durchdringung retour, Heft 6, Jahrgang 3, 1954, Seite 148
  • Fingerhut Verschwinden, Heft 1, Jahrgang 5, 1956, Seite 17
  • Führen Sie Tricks vor?, Heft 4, Jahrgang 17, 1968, Seite 111
  • Majas Jünger, Heft 6, Jahrgang 17, 1968, Seite 183
  • Mein Tip zu Werry’s flieg. Münzen, Heft 3, Jahrgang 5, 1956, Seite 72
  • Mikromagie, Heft 5, Jahrgang 19, 1970, Seite 147
  • Non plus Ultra (Kartenfinden), Heft 4, Jahrgang 3, 1954, Seite 100
  • One-way-Spiel, Heft 6, Jahrgang 20, 1971, Seite 199
  • Unglaubliche Übereinstimmung, Heft 3, Jahrgang 3, 1954, Seite 76
  • Verfeinertes Fingerhutfärben, Heft 1, Jahrgang 5, 1956, Seite 17
  • Wie rationalisiere ich mein Hobby?, Heft 4, Jahrgang 22, 1973, Seite 123
  • Zauberei als Sozialform?, Heft 4, Jahrgang 18, 1969, Seite 115
  • Zauberei am Rande, Heft 3, Jahrgang 20, 1971, Seite 83
  • Zauberhaftes Wochenende in Berlin, Heft 2, Jahrgang 40, 1991, Seite 160
  • Zauberkunst auf der Höhe der Zeit, Heft 4, Jahrgang 19, 1970, Seite 111
  • Zauberkunst in unserer Zeit, Heft 5, Jahrgang 17, 1968, Seite 147
  • Zauberprogramm, Heft 1, Jahrgang 18, 1969, Seite 3

Quellen

  • Nachruf in Magie, 83. Jahrgang, Heft 12, Dezember 2003, Seite 573
  • Rawert, Peter: Der Privatgelehrte – Erinnerungen an Hannes Höller, in Magie, 84. Jahrgang, Juni 2004, Seite 332 ff.


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