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Dorini

Aus Zauber-Lexikon
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Dorini, Dezember 1936
Dorini, Kabarett Libelli, Chemnitz
Dorini

Dorini (* 8. Mai 1885 in Laibach als Eduard Dornig; † August 1954) war ein österreichischer hauptberuflicher Zauberkünstler.

Leben

Von Haus aus war Dorini Ingenieur. Sein Onkel war der Zauberkünstler Kestner-Gaston, der eines Tages seinen Neffen zu einer Vorstellung bat, um ihm zu assistieren. Seitdem war Dorini von der Zauberkunst gefesselt. 1923 trat er dem Verein Magischer Zirkel von Deutschland bei.

Im Alter von 35 Jahren machte sich Dorini als Zauberkünstler selbstständig.

Zu seinem Repertorie gehörten der "Tintenpokal", das "Zahlenkästchen" und die Geistertafeln. Bekannt wurde er aber vor allem durch seinen Riesenkartensteiger- und eine besondere Tuchkombination.

Im April 1927 gastierte er im Karlsruher Kabarett Excelsior.[1]

Von 1946 bis 1951 war er Mitglied im Verein Magischer Klub Wien.[2] Nach dem zweiten Weltkrieg brach Dorinis Kariere ab. Eine Zeit lang reiste er noch mit dem Hypnotiseur Joe Labero. Als dieser jedoch starb, musste sich auch Dorini von der Bühne verabschieden. Er hielt sich zunächst mit dem Verkauf von Büchern und Heilmitteln über Wasser, konnte davon jedoch nicht leben. Ein Schlaganfall zwang ihn, in ein Altersheim zu gehen, wo er im August 1954 starb.[3]

Siehe auch die Hellmuth Teumer Künstler-Liste hier.

Dorini

Quellen

  • Archiv MZvD
  • Magie, Heft 7, 49. Jahrgang, Juli 1969, Seite 209

Nachweise

  1. Magie, 10. Jahrgang, Mai 1927, Seite 38
  2. Festschrift zu 100 Jahre Magischer Klub Wien, 2008, Seite 32
  3. Kurt Volkmann: Die Geschichte der Zauberkunst, Folge 94, Seite 156