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Chris Charlton

Aus Zauber-Lexikon
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Chris Charlton

Christopher H. Charlton (* 27. März 1887 in Hanley, England; † 27. November 1963 in Balham) war ein englischer Zauberkünstler und Sammler, der sich weigerte, mit lebenden Tieren aufzutreten.

Leben

Christ Charlton trat 1917 vor dem englischen König George V und auf dem Luxus-Liner Queen Mary auf. Charlton gastierte in den 1930er Jahren in vielen Ländern Europas und in Übersee: Australien (1925), Neuseeland, Frankreich, Deutschland sowie USA und Kanada.

Zu seinen Lieblingskunststücken gehörte der magische Wasserkessel, das Schweben eine Papieballs, eine spezielle Vorführung der Reis-Schalen und die Illusion Bathing Belle, in der seine Tochter Betty mitwirkte. Sie stiege in ein Kabinett, das hoch über den Bühnenboden gezogen wird. Charlton gab einen Schuss ab, worauf hin das Kabinett in seine Einzelteile zerfiel: die Tochter war verschwunden.

Seine umfangreiche Sammlung magischer Literatur wurde vom Magic Circle übernommen.

Kreationen

  • Der magische Wasserkessel[1]

Quellen

  • The Sphinx, Vol. 31, No. 2, April 1932, Who's Who in Magic, Seite 72
  • The Sphinx, 1931, Jahrgang 30, Heft 1, Seite 1
  • The Sphinx, 1951, Jahrgang 50, Heft 6, Seite 234
  • M-U-M, Vol. 41, No. 12, May 1952, Titelseite, Chris Charlton – The Royal Illusionist, Seite 329, Chris Charlton, magician-of-the-month, von Leslie P. Guest, Seite 338
  • The Linking Ring, Vol. 33, No. 29, Chris Charlton, Conjuror, Collector, R. Vernon Cook, Seite 29
  • Goodliffe's Abracadabra, Vol.36, No. 932, December 1963, Nachruf, Chris Charlton, J. B. Findlay, Seite 347
  • The Magic Circular, Vol. 58, No. 645, January 1964, Nachrufe Chris Charlton (27.3.1883 – 27.11.1963), J. B. Findlay, Seite 58
  • The Linking Ring, Vol. 44, No. 2, February 1964, Broken Wand, Chris Charlton, Seite 100
  • Lexikon der Zauberkünstler, Stephan Oettermann, Sibylle Spiegel, Edition Volker Huber, 2004 Seite 77
  • Genii, 1950, Jahrgang 14, Heft 10, Seite 341

Nachweise

  1. Sphinx, Heft 6, 50. Jahrgang, 1951, Seite 234, demnach nach Charlton das Kunststück 1904 zum ersten Mal vorgeführt