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Chong Arnee

Aus Zauber-Lexikon
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Chong Arnee (* im 19. oder 20. Jahrhundert, bl. 1930; † im 20. Jahrhundert) war ein chinesischer Zauberkünstler, der 1935 im Palast-Kaffee Chemnitz auftrat. Hellmuth Teumer hielt diesen Auftritt in seiner Kolumne Kritik der Chemnitzer Orstruppe fest. Er schrieb:

So betitelte sich ein chinesischer Zauberer. Es war tatslächlich ein Chinese. Das war aber auch das Einzige an ihm, was stimmte. Das heißt: „eigenartig“ war schon der Zauberakt, aber so eigenartig, dass es einen graute. Das ferne China bracht den Tuchstab. Der Stab war riesengroß und dick, dafür aber das Tuch sehr klein, während die Tüte zur Abwechslung dafür wieder mammutartig wirkt. Es fiel weiter gar nicht auf!!! Als ganz neue, noch nie dagewesene Sache erschein dann ein Kartenkasten und ein Sandkartenrahmen auf dem Programm. Der Würfelkasten als 3. Ausstattungsstück vorgeführt; es tat einem weh, wenn man sah, wie der Würfelkasten vorgeführ wurde. Dafür fand aber ein Ausgleich dadurch statt, dass man die Reisvasen, ebenso traurig vorgeführt, ihre Auferstehung erlebten. Das Wasser wurde dann in die übliche Wasservase heineingegossen und die Apotheose dieses herrlichen Zauberaktes wurde mit Verschwinden und Wiedererscheinen des Wassers in dieser Vase beschlossen.

Quellen

  • Magie, Heft 1, Januar, 18. Jahrgang, 1935, Seite 17,