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Charles Arbre

Aus Zauber-Lexikon
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Charles Arbre, Foto: Archiv Wittu Witt

Charles Arbre, (*17. Januar 1846 als Carl Baum; † 4. November 1907, war ein österreichischer Zauberkünstler

Leben/Wirken

Er stammte aus einer gut bürgerlichen Familie. Seine Eltern betrieben ein Restaurant und Hotel. Schon mit 5 Jahren zeigt sich sein musisches Talent. Neben Zauberkunststücken war er auch äußerst musikalisch. Daher besuchte er nach der Schule zunächst das Konservatorium in Prag, wo er schon nach kurzer Zeit in den Jahren 1867–1868 selbst als Lehrer tätig war. Parallel dazu gab er auch in Privatsalons physikalische Experimental-Vorträge. Seine Erfolge waren derart gut, dass er sich nun ganz auf die Zauberkunst verlegte und auch mit dem Kollegen Johann Bennisch für kurze Zeit zusammen als Zauberkünstler auftrat.

Er spielte vor allem in Österreich, Ungarn, Türkei und Deutschland. Auch trat er im Theater Kratky Baschik in Wien auf.

Auch zeigte er eine Art Schwarzes Theater, das offensichtich in vielen Teilen sehr der Darbietung von Max Auzinger glich.[1]

In den 1880er Jahren zog er sich von der Bühne zurück und folgte der Tradition seiner Eltern, in dem er ein Hotel übernahm.

Über Arbre

Industrie-Gebäude. Heute, Dienstag, den 8. Januar: Gala-Vorstellung von Arbre aus Wien. In dieser meiner heutigen 25. Vorstellung kommt dasselbe Programm zur Aufführung, welches ich die Ehre hatte, vor Sr. Maj. dem Deutschen Kaiser, dem König von Württemberg u. Großeherzog v. Baden auf Schloss Mainau zu produciren. Anfang 7 Uhr, Billets daselbst. – Morgen: Vorstellung.
Berlin, Vossische Zeitung, Di. 8. Januar 1878 [2]

Quellen

Nachweise

  1. Magic Circular, 46. Jahrgang, 1951, Seite 163
  2. Circus Archäologie, Nr. 88, 22. Jahrg. 1. Oktober 2014, S. 1725