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Cannibal Cards

Aus Zauber-Lexikon
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Verkaufsanzeige in M-U-M, Juni 1958

Cannibal Cards ist die Bezeichnung für ein Kartenkunststück, das nur mit wenigen Karten ausgeführt wird (Päckchentrick).

Beschreibung

Spielkarten werden an den Schmalseiten zusammengedrückt, so dass sie sich mundförmig entlang den Längsseiten öffnen. In diese Öffnung werden Spielkarten oder auch kleine Gegenstände wie Büroklammern gegeben, die darin verschwinden: aufgegessen (vom „Kannibalen“).

Geschichte

Das Kunststück wurde in den 1950er Jahren von dem Zauberkünstler Lin Searles erfunden und 1959 kommerziell vermarktet. Seitdem hat es eine Reihe von Variationen erfahren. Anfangs wurden zu dem Kunststück spezielle Karten verwandt. Später entwickelten andere Zauberkünstler rein manipulative Lösungen für denselben Effekt. Einer der ersten, der mit unpräparierten Karten das Kunststück gezeigt haben soll, war Matt Corin. Er beschrieb seine Versionin in dem Zauberperiodikum Kabbala von Karl Fulves, 1971.

John Racherbaumer jedoch zitiert Sam Schwartz als ersten Vorführer des Kunststückes mit normalen Karten. Er habe es Corin gezeigt, aber noch nicht veröffentlicht.[1]

Literatur (Auswahl )

  • The Complete Walt Lees Cannibal Act, Lees, Walt, 1981, 43 Seiten
  • Cannibal Cards – Rrick Johnsson in Card Cavalcade 3, Vol. 3, Jerry Mentzer, 1975, Seite 148
  • Cannibal CardsMatt Corin in: The Legendary Kabbala, Jon Racherbaumer, 1998, Seite 170

Nachweise

  1. Fußnote zu Cannibal Cards – Matt Corin in: The Legendary Kabbala, Jon Racherbaumer, 1998, Seite 170