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Braco

Aus Zauber-Lexikon
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Braco; Foto: Wittus Witt
Braco in seiner Berliner Wohnung, 2006

Braco (* 5. Juli 1949 in Stendell nahe Angermünde als Ralf Wichmann; † 31. Dezember 2009 in Berlin) war ein deutscher Zauberkünstler, Erfinder und Autor.

Leben

Den Großteil seiner Kindheit verbrachte Braco in seinem Geburtsort Stendell. Im Jahre 1960, Braco war elf, verließ seine Familie die damalige DDR und flüchtete nach Westberlin in das Auffanglager Mariendorf. Es folgte eine bewegte Zeit, die ihn und seine Angehörigen durch verschiedene weitere Lager in der Bundesrepublik führte; unter anderem auch zwei Jahre in Schwaben.

1962 kam er zurück nach Berlin. Nach dem allgemeinen Schulabschluss besuchte er die höhere Wirtschaftsschule. Eine Ausbildung in der Kirchenadministration schloss sich an. Dort war er auch in den folgenden Jahren beschäftigt. Sein Schwerpunkt lag in der Personalleitung verschiedener kirchlicher Einrichtungen. Eine längere Erkrankung nahm er nach sorgfältiger Prüfung zum Anlass einer vorzeitigen Pensionierung. Beruflich war er jetzt freigestellt. Der Grund für diese Entscheidung lag einige Jahre zurück.

Im Alter von 14 Jahren musste er sich einer Mandeloperation unterziehen. Während seines stationären Aufenthaltes fiel ihm ein Buch in die Hände, das sein Leben verändern sollte: ein Zauberbuch für Kinder.

Von nun an beschäftigte er sich fast ausschließlich nur noch mit der Zauberkunst. 1970 trat er in den Magischen Zirkel Berlin ein und wurde später Mitglied bei den Zauberfreunden Berlin.

Sein Künstlername entstand in Anlehnung an eine Figur aus der damaligen Kultromanserie „Perry Rhodan“. Aus de Figur Draco wurde Braco. Im Laufe der Zeit widmete sich Braco immer mehr dem Thema Schweben zu.

Schon bald galt er als Experte für Kunststücke und um dieses Thema. In seinen letzten Jahren hat er sich zusätzlich dem Thema ➟Mentalzauberkunst angenommen. Zu beiden Bereichen hat er Artikel in der Fachzeitschrift „Magische Welt” veröffentlicht. Die Publikation „The Ikarus Ball” erschien in zwei Auflagen, 1989 und 2002.

Zu seinen engeren Kollegen und Freunden zählten: Ted Lesley, Finn Jon, Manfred Bacia und Willi Wessel.

Kreationen

  • Der Lügenthelepath, 2008 (Buch-Test)

Veröffentlichungen in Magische Welt

  • Kartenfächerfang, Heft 3, Jahrgang 19, 1970
  • Karten Kolorieren, Heft 4, Jahrgang 19, 1970
  • Telefonübertragung, Heft 5, Jahrgang 19, 1970
  • Neues Punktetuch, Heft 3, Jahrgang 20, 1971
  • Häschenfärbung, Heft 4, Jahrgang 20, 1971
  • Kurz gesagt, Heft 6, Jahrgang 20, 1971
  • Schwebende Zigarette , Heft 1, Jahrgang 23, 1974
  • Flasche, Heft 3, Jahrgang 29, 1980
  • Flüssigkeitsfärbung , Heft 3, Jahrgang 29, 1980
  • Nicht von dieser Tarocken Welt , Heft 1, Jahrgang 50, 2001
  • Fünf-Sterne-Prophezeiung, Heft 2, Jahrgang 50, 2001
  • Tarorakel , Heft 5, Jahrgang 50, 2001
  • Spuk im Tarotspiel, Heft 6, Jahrgang 50, 2001
  • Prognosen, Heft 4, Jahrgang 51, 2002
  • Fast unmöglich, Heft 5, Jahrgang 51, 2002
  • Legesysteme, Heft 2, Jahrgang 52, 2003
  • Tarot Imagination, Heft 5, Jahrgang 52, 2003
  • Das Ritual, Heft 5, Jahrgang 53, 2004
  • Psychokinese II · Folge 1: Die magische Kraft der Pyramiden, Heft 1, Jahrgang 55, 2006
  • Psychokinese II · Folge 2: Steigende Objekte , Heft 3, Jahrgang 55, 2006
  • Anmerkungen zu Psychokinese II, Folge 1, Heft 3, Jahrgang 55, 2006
  • Psychokinese II · Folge 3: Die tanzende Ente , Heft 6, Jahrgang 55, 2006
  • Psychokinese II · Folge 4, Heft 1, Jahrgang 56, 2007
  • Psychokinese II · Folge 5, Heft 4, Jahrgang 56, 2007
  • Psychokinese II · Folge 6, Heft 6, Jahrgang 56, 2007
  • Psychokinese II, Schluss, Heft 2, Jahrgang 57, 2008
  • Matrix-Ziel, Heft 5, Jahrgang 57, 2008

Publikationen

Weblinks

Quellen

  • Reiner Studt in Magische Welt, Heft 1, 59. Jahrgang, 2010, Seite 40 ff.