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Bob Sheets

Aus Zauber-Lexikon
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Bob Sheets in den 1970ern

Bob Sheets (* 15. Mai 1950 als Robert Warren Sheets) ist ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Seminarleiter und Autor, der sich besonders auf das Zaubern in Bars spezialisiert hat.

Wirken

Bob Sheets gehört mit zu den Pionieren im Bereich der Bar-Zauberkunst, die besonders in den USA populär war und ist.

Zur Zauberkunst fand er, als er im Alter von 10 Jahren einen Zauberkasten geschenkt bekam. Mit 13 trat er bereits auf Geburtstags- und Familienfesten auf. Nach dem Abschluss auf der High School in San Diego widmete er sich noch intensiver der Zauberkunst. Sein Geld verdiente er zunächst tagsüber als Vertreter für Nähmaschinen, Staubsauger und Zeitschriften, abends arbeitete er als Wachmann und Koch in einem Schnellimbiss. Das Einkommen verglich er mit dem, was er als Zauberkünstler erhalten würde und überlegte, in welche Richtung er gehen solle.

1968 ging er für kurze Zeit zur Navy, bis er hier feststellen musste, dass er unter anderem allergisch auf die bereitgestellten Wolldecken reagierte. 1969 lernte er durch einen Freund das Feuerschlucken und erhielt eine Anstellung im Big John Strong Circus, mit dem er eine Saison lang umherreiste, ohne jedoch die Zauberkunst zu vernachlässigen. Diese nahm er nach dem Zirkus-Gastspiel wieder verstärkt auf und absolvierte unter anderem Industrieshows.

1975 brachte er John Denver, der gerade das Tower & Bar Restaurant in Snowmass Village, Colorado, gekauft hatte, auf die Idee, an der Bar zaubern zu lassen. Er bot an, dieses an einem Abend auzuprobieren. Der Erfolg war derart groß, dass nun in dieser Bar regelmäßig gezaubert wurde. Zusammen mit dem Zauberkünstler Kevin Dawson aus Atlanta wechselten er sich ab. Hinzu kam auch der Zauberkünstler Doc Eason. Nach zwei Jahren verließ Bob Sheets die Tower Bar und ging nach Aspen, um hier die The Jolly Jester Magic Bar zu eröffnen.[1]

Einige Zeit später wurde er Mitinhaber der Brook Farm Inn of Magic, in der er regelmäßig auftrat.[2]

Veröffentlichungen

  • Bob Does Hospitality, Act 1, 2, 3, drei DVDS, 2008

Quellen

  • Magic, 1996, Jahrgang 5, Heft 8, Seite 34
  • Magic, 2004, Jahrgang 13, Heft 11, Seite 1

Nachweise

  1. Genii, Vol. 55, Nr. 1, Seit 28
  2. Linking Ring, Vol. 63, Nr. 1, Januar 1983, Seite 90