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Bill Madden

Aus Zauber-Lexikon
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Bill Madden, um 1950
Illustration zum „Unsichtbaren Faden“

Bill Madden (* im 19. oder 20. Jahrhundert bl. 1950–1960; † im 20. Jahrhundert) war ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Künstleragent, Bandleader, Erfinder und Kolumnist.[1]

Wirken

Bill Madden stammte aus Brainard, Minnesota, USA.[2] Neben der Zauberkunst war Bill Madden auch als Bandleader aktiv. Unter anderem leitete er das Atlantic City Festival Orchester mit dem er im Traymore Hotel spielte.[3]

Er hat auf der Universität in Washington, D.C., studiert.

Er gründete das Unternehmen Madblood Creations, unter dem er seine Eigenkreationen vermarktete[4] zusammen mit Bernie Trueblood. Madden war Besitzer eines Geschäftes, in dem er Geschenkartikel, Möbel und Kleidung importiert aus Afrika anbot. Ein Bereich in dem Geschäft war dem Thema Zauberkunst gewidmet. Im Kellergeschoss waren die Madblood Kreationen untergebracht.[5]

In den 1950er Jahren präsentierten Trueblood and Madden eine gemeinsame Zaubershow in dem Old Opera House in Brainerd.[6]

1962 besuchte Bill Madden den Zaubergerätehändler W. Geissler-Werry in Düren und stellte dort ein Kunststück mit Taschentuch und einem "unsichtbaren" Faden vor, das kurz darauf in der Zeitschrift Magische Welt veröffentlicht wurde. Sehr wahrscheinlich bildete dieses Kunststücke die Grundlage zu dem später von Bill Madden herausgebrachten Kunststück Glorpy.

Bill Madden trat 1975 noch aktiv auf[7] und präsentierte seinen Kollegen eine weitere Eigenkreation unter dem Titel Zap A Dap.

1982 übernahm die Firma Sterling Magic (Richard Poremba) die Exklusiven Vermarktungsrechte der Madblood-Kreationen von Bill Madden.[8]

Kreationen

  • Tearmendous (Blumenproduktion)
  • Glorpy, 1963

Artikel

  • Der unsichtbare Faden, in: Magische Welt, 11. Jahrgang, Heft 4, 1962, Seite 114

Auszeichnungen

  • 1. Preis Comedy-Zauberei, Wettbewerb auf dem Houdini-Kongress, 20. bis 22. September 1957 in Milwaukee, USA[9]

Quellen

  • Genii, 1948, Jahrgang 12, Heft 7, Seite 207

Nachweise

  1. Linking Ring, Vol. 35, Nr. 10, Dezember 1955, Seite 111
  2. Linking Ring, Vol. 38, Nr. 1, Mai 1958, Seite 106
  3. Linking Ring, Vol. 34, Nr. 7, September 1954, Seite 91
  4. Linking Ring, Vol. 44, Nr. 7, Juli 1964, Seite 91
  5. Linking Ring, Vol. 47, Nr. 11, November 1967, Seite 96
  6. Genii, Vol. 22, Nr. 11, Juli 1958, Seite 415
  7. Linking Ring, Vol. 58, Nr. 7, Juli 1978, Seite 106
  8. Genii, Vol. 46, Nr. 6, Juni 1982, Seite 388
  9. Linking Ring, Vol. 37, Nr. 9, November 1957, Seite 107