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Amac

Aus Zauber-Lexikon
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Bill Amac (* 1890 in Birmingham als Robert William (Bill) MacFarlane; † 3. Mai 1961 in Birmingham) war ein britischer Zauberkünstler und Erfinder.

Leben

Der Name Amac entstand dadurch, dass MacFarlane immer Mac gerufen wurde. So entstand der Künstlername Amac.

Amac begann 1916 in englischen Theatern aufzutreten. Bekannt wurde er besonders ab 1921 mit der von ihm erfundenen Illusion Elusive Lady (später von Cecil Lyle umbenannt in Find the Lady). Sie basierte auf dem Drei-Karten-Effekt, bei dem stets die Dame gefunden werden muss. Dabei wurden drei riesige hängende Spielkarten benutzt. Seine Assistentin stand auf Hockern dahinter. Wie bei dem Kartenkunstsück "Find the Lady" wurde sie nie „gefunden“, schließlich verschwand sie und erschien am Ende des Theatersaales wieder.

In den 1920er Jahren tourte Amac durch die amerikanische Vaudeville Szene nur mit dieser einzigen Illusion. Danach unternahm er eine Europa-Tournee. Die Illusion wurde 1941 von Cecil Lyle für seine "Cavalvade of Mystery Show" gekauft, bei der Amac Bühnen-Direktor wurde.

Nicola kopierte 1923 die Illusion und führte sie als "The Prison Door Illusion" vor. Gleiches tat 1931 David Bamberg.

Literatur über Amac

  • Dawes, Edwin A.: When Amac was an Undesirable Citizen in a "Find The Gentleman" Routine, in seiner Kolumne "A Rich Cabinet of Magical Curiosities" in: The Magic Circular, 75. Jahrgang, Heft 821, Dezember 1981