Über 6,5 Millionen Aufrufe seit März 2014 · Ziel für 2019: Über 3 000 Biografien

Sie vermissen eine spezielle Biografie oder einen Artikel zu einem besonderen Thema? Dann helfen Sie bitte und schicken Sie uns eine Mail.

Abel Klinger

Aus Zauber-Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Abel-Klinger, C. ist eine deutsche Kunsthandlung und ehemalige Firma von Gesellschaftspielen und Zauberkästen.

Geschichte

Im Jahre 1785 begründete Christian Johann Renner einen Kunstverlag in Nürnberg, der nach seinem Tode, 1835, an Georg Nikolaus Renner überging.

Seit 1837 wurde die Firma, nachdem 2 Jahre früher Carl Casimir Abel als Teilhaber eingetreten war, unter dem Namen C. C. Abel & Comp. weitergeführt.

Die in Nürnberg heimische Spielwarenindustrie veranlaßte das Haus, sich mit dem Verlag von Jugend-, Zauber- und Gesellschafts-Spielen in weitester Ausdehnung zu befassen, sodass seine Erzeugnisse im Buchhandel bald die erste Stelle einnahmen.

Die Vereinigung des Geschäftes mit der Firma J. G. Klingers Kunsthandlung in Nürnberg im Jahre 1850 mit deren ausgedehntem Erd- und Himmelsglobenverlag, schuf am 1. Juli 1850 die neue Firma C. Abel-Klinger, unter welchem Namen der angesehene Kunstverlag auch heute (2014) noch fortbesteht.

Bis 1897 blieb das Geschäft im Besitze der Familie Abel, um dann an den Schwiegersohn des Vorinhabers, an Georg Zach (geb. 1861) und an Johannes Zeltner (geb. 1869) überzugehen.

Seit 24. November 1900 ist Theodor Körner, Inhaber der chromolithogr. Kunstanstalt und Abziehbilderfabrik Huber, Jordan & Koerner in Nürnberg mit Zweigniederlassungen in New-York, Cincinnati und London, Besitzer der Handlung.

Ein Zweiggeschäft befindet sich in Berlin, Ritterstr. 21, während in Nürnberg eine eigene Fabrik von Erd- und Himmelsgloben, Jugend- und Gesellschafts-Spielen, unter denen die Heimchen-Spiele am bekanntesten geworden sind, besteht.